Angebote für Bachelorarbeiten (ggfs. mit vorgeschaltetem Praxisprojekt) finden Sie unten.

Hinweis: Für alle Abschlussarbeiten vereinbare ich mit den Studierenden ein 2-wöchentliches Statusgespräch. Dies gilt auch für die vorbereitenden Praxisprojekte für die Bachelorarbeit. Die aktuellen Termine und Teilnehmer für Statusgespräche und das Projekttreffen finden Sie hier: Termine Status- und Projekttreffen

 

Angebote für Bachelorarbeiten

Dokumentation ist in der Regel ein ungeliebtes Thema. Die agile Community hat dieses Thema entformalisiert und pragmatischer gemacht, kämpft aber immer noch mit der richtigen Mischung aus „Der Code ist die Dokumentation“ und „Wir pflegen ein Extra-Architektur-Dokument“. ThoughtWorks hat LightWeight Architecture Decision Record in den Status „Adopt“ seines Technology Radars erhoben. Was heißt das konkret und in der gelebten Praxis? Ziel der Arbeit ist eine umfassende Literatur-, Technologie- und Empiriestudie (Expertenbefragungen). Am Ende sollte ein Vorschlag mit einem oder mehreren sinnvollen Varianten zur Dokumentation stehen. Ein praktischer Anwendungsfall, in dem die gewählte Lösung anhand eines Beispiels (als Prototyp) in einem Produktivsystem umgesetzt wird, sollte die Arbeit abrunden. Als Produktivsystem kann dabei die konsequent und kompromisslos als System von Microservices ausgelegte Lehr- und Lernplattform ArchiLab darstellen.

In dieser Arbeit soll zunächst recherchiert werden, welche visuellen Programmiersprachen sich für Microservices eignen.  Dafür ist ein Anforderungskatalog zu erstellen und eine Technologie-Recherche durchzuführen. Eine „Shortlist“ sollte dann per Proof-of-Concept praktisch verprobt werden. Als zweite Hauptaufgabe sollte ein Standard-Chassis für die anfallenden „Boilerplate“ Aufgaben eines MS definiert und analog wie oben verprobt werden. Abschließend sollte eine Empfehlung ausgesprochen werden. Ein praktischer Anwendungsfall, in dem die gewählte Lösung anhand eines Beispiels (als Prototyp) in einem Produktivsystem umgesetzt wird, kann die Arbeit abrunden. Als Produktivsystem dient dabei die konsequent und kompromisslos als System von Microservices ausgelegte Lehr- und Lernplattform ArchiLab.

Bei der Implementierung von Clients ist ein Mobile Client heutzutage in der Regel gesetzt. Allerdings steht man immer vor der Entscheidung, ob es eine native App sein muss, oder ob auch ein Responsive Web Client genügt. Bestimmte Anwendungen funktionieren nur mit nativen Apps, beispielsweise gewisse Zugriffe auf Systemfunktionen. Allerdings handelt man sich unter Umständen einen signifikanten Entwicklungs- und Wartungsaufwand ein. Eine Responsive Web App ist einfacher zu realisieren, bietet aber nicht ganz den gleichen Standard in Punkto User Experience und Funktionsumfang. In dieser Arbeit sollen Technologien und Designpatterns für Mobile Clients verglichen werden, um zu einer möglichst allgemeinen Aussage bezüglich der obigen Problemstellung zu kommen. Idealerweise kann im Sinne einer Methodik ein Satz von „wenn – dann“ Regeln formuliert werden, gepaart mit Technologieempfehlungen. 

In dieser Arbeit sollen Architekturmuster und Technologien recherchiert werden, die Resilienz in Microservice-Architekturen ermöglichen, wie beispielsweise Bulkhead oder Cicruit Breaker. Als nächster Schritt sollte ein Szenario definiert werden, das eine große Menge von Microservices in einer realistisch großen IT-Landschaft wie der von Otto, Zalando, Netflix oder Amazon nahekommt – also mehrere 100 Services. Anhand dieser Landschaft können Konzepte / Patterns / Technologien als Proof-of-Concept verprobt und nach vorher bestimmten Kriterien bewertet werden. Hierbei muss das Verhalten der gesamten Landschaft betrachtet werden. Abschließlich soll die gewählte Lösung als Prototyp in einem Produktivsystem umgesetzt werden. Als Produktivsystem dient dabei die konsequent und kompromisslos als System von Microservices ausgelegte Lehr- und Lernplattform ArchiLab.

In dieser Arbeit sollen Architekturmuster und Technologien recherchiert werden, die den Umgang mit Datenmigration und Backup in Microservice-Architekturen erleichtern. Diese sollen als Proof-of-Concept verprobt, nach vorher bestimmten Kriterien bewerten und schließlich als Prototyp in einem Produktivsystem umgesetzt werden. Als Produktivsystem dient dabei die konsequent und kompromisslos als System von Microservices ausgelegte Lehr- und Lernplattform ArchiLab.

Wir machen eine Info-Veranstaltung mit Vorstellung von möglichen Themen im Bereich Microservices und ArchiLab am Fr 2.3. um 14:00 in Raum 1522.

In diesem Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit geht es darum, eine Continuous Integration / Continuous Deployment – Umgebung (CI/CD) für das Projekt ArchiLab (und andere verwandte studentische Projekte) zu konzipieren und zu implementieren.

In diesem Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit geht es darum, einen Editor für das zentrale Modul der Plattform ArchiLab zu konzipieren: die Verwaltung von rekursiven Learning Outcomes. Dieses Modul wird mit den anderen ArchiLab-Modulen zentral verknüpft und ermöglicht, alle Lernergebnisse auf die Zielkompetenzen (die in den Learning Outcomes festgelegt sind) abzubilden. Ziel ist es, komplexe Strukturen komfortabel zugreifbar zu machen. Zu der Arbeit gehören Anforderungsermittlung und ein UI-Konzept in Form von Mockups oder Wireframes.

Die Lehr-/Lernplattform ArchiLab versucht, ein umfassendes Angebot für das Erlernen von Softwarearchitektur zu machen. Für die Weiterentwicklung des Selbsttest-/Quizmoduls soll diese Arbeit Möglichkeiten definieren, auch die höheren Taxonomiestufen 3-5 der Revised Bloom’s Taxonomy online zu prüfen. Dies sind „Apply“, „Analyze“ und „Evaluate“. Ein einfaches Abfragen von Wissen genügt hier nicht mehr.

In diesem Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit geht es darum, eine Scriptsprache zu konzipieren und zu implementieren. Ziel der Sprache ist es, im Rahmen der Plattform ArchiLab Reports über Selbsttestergebnisse von Studierenden zu erstellen. Auf diese Weise kann dann der Lernerfolg der Studierenden effektiv ausgewertet werden.

In diesem Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit geht es darum, die Usability der im IP ArchiLab (WS 16/17) erstellten Komponenten „Quizeditor“ und „Quizclient“ mit den passenden Methoden zu untersuchen und zu optimieren.

Nichts gefunden?

Ich betreue natürlich nicht nur die oben aufgeführten Themen. Kontaktieren Sie mich gern direkt, wenn Sie …

  • eine eigene Idee für eine Abschlussarbeit haben, die thematisch zu meiner fachlichen Ausrichtung passt, oder
  • noch keine Idee für eine Arbeit haben, aber gern in Richtung Architektur, EAM oder Agilität arbeiten möchten, oder
  • einen potentiellen Projektpartner (Firma) haben, aber noch nicht genau wissen, wie eine in Kooperation betreute Arbeit aussehen könnte.

Im Gespräch können wir dann unverbindlich Optionen und/oder mögliche weitere Themen ausloten.

Laufende oder abgeschlossene Arbeiten

Für die Module Softwaretechnik 1 und 2 werden die Studierenden an die Unified Modeling Language(UML) herangeführt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird von den Studierenden die Open Source Software  Modelio für diese Aufgabe verwendet. Erfahrung aus vergangenen Semestern zeigt, dass Modelio nicht alle Anforderungen ausreichend erfüllt. Die Bachelorarbeit befasst sich damit, für ausgewählte Editoren die Erfüllungsgrade der wichtigsten Anforderungen zu überprüfen. Am Ende steht eine Auswahlempfehlung für das beste Tool.

Die Arbeit untersucht, welche Technologie sich anbietet, um einen grafischen Editor für Anlagemodelle zu realisieren. Es soll entschieden werden, ob eine Eigenentwicklung nötig ist, oder ob Standard-Frameworks verwendet werden können.

Die Arbeit untersucht, wodurch sich populäre Serverlessdienste, insbesondere „Lambda“ von AWS und „Functions“ von Microsoft Azure, voneinander unterscheiden. Sie gibt Hinweise, wie die Architektur von vorne herein so zu planen ist, dass man möglichst anbieterunabhängig bleibt.

Die Arbeit untersucht, wie sich ein Continuous Delivery Prozess auf einer SaaS-Plattform umsetzen lässt, am Beispiel von Salesforce Cloud.

In diesem Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit geht es darum, die Eignung des Architekturstils „MicroServices“ für die Plattform ArchiLab auszuloten. Im Rahmen des Projekts / der Arbeit(en) sollen dann konkrete Regeln, Empfehlungen, Architekturmuster etc. erarbeitet werden. Diese sollen als Architektur-Leitlinie für die weitere Arbeit an ArchiLab dienen.

In diesem Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit geht es darum, Machine-Learning-Techniken anzuwenden, um den ArchiLab-Quizclient als Instrument zum Selbsttest zu verbessern.

Es ist eine Masterarbeit zu vergeben, die eine empirische Anforderungs­analyse zu den agilen Rollen Scrum Master und Product Owner durchführt.