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Die Masterarbeit Entwicklung nachhaltiger KPI-Systeme zur Überwachung der Operationalisierung von Geschäftsstrategien im Bereich EAM von Markus Engelke wurde mit dem Steinmüller-Engineering-Förderpreis ausgezeichnet. Siehe auch hier: https://www.th-koeln.de/hochschule/prozessmodell-fuer-versicherungen-energieeinsparung-fuer-klaeranlagen-geraeuschdaempfung-fuer-belueftungsduesen_49041.php

Herzlichen Glückwunsch!

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Am Donnerstag, 2.11.17, wirkten mein Kollege Prof. Dr. Matthias Böhmer und ich an einem Webinar der Firma ThingForward mit, Titel „Rapid IoT Prototyping am Praxisbeispiel einer Versicherung“.

Wir stellen dabei die Ergebnisse zweier Guided Projects aus dem Informatik Master vor, die wir in Zusammenarbeit mit ThingForward und der Gothaer Versicherung betreut haben.

Die Aufzeichnung des Webinars findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=hfNp7HvdeCo

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Microservices bauen im Wesentlichen auf die synchrone Kommunikation via REST sowie eine asynchrone Kommunikation auf. Bei genauerer Betrachtung gibt es allerdings noch eine Anzahl von offenen Fragen, auf die es noch keine allgemein anwendbaren, abgesicherten Antworten gibt.

  • Welches Maturity Level nach Richardson empfiehlt sich bei REST? Gibt es eine allgemeine Antwort, oder muss man differenzieren?
  • Sollte man REST mittels RAML spezifizieren? Gibt es Ausnahmen oder Regeln?
  • Wie sinnvoll sind Alternativen zu REST wie etwas GraphQL? Wann sollte man was nutzen?
  • Kann man allgemein anwendbare Regeln formulieren, wann eher synchrone und wann eher asynchrone Kommunikation sinnvoll ist?
  • Was sind sinnvolle Discovery-Lösungen?

Diese und weitere Fragen sollten im Rahmen der Arbeit anhand von Literatur untersucht und die Fachmeinung dargestellt werden. Eine Implementierung von Dummy-Funktionalität kann sinnvoll sein, um Effekte bei Wartung und Weiterentwicklung zu beschreiben.

Bearbeiter

Allan Mehlen

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In diesem Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit geht es darum, eine Continuous Integration / Continuous Deployment – Umgebung (CI/CD) für das Projekt ArchiLab (und andere verwandte studentische Projekte) zu konzipieren und zu implementieren.

Inhalt

Konzept / PoC für eine Betriebs- und Deploymentumgebung (CI/CD, Kommunikationsinfrastruktur, API-Konventionen, …), als Ökosystem-Plattform für Eigenentwicklungen am Campus GM

  • Durchführung einer praxisnahen, durch Pilot-Implementierungen unterfütterten Architekturstudie für die nachfolgenden Aspekte
  • Toolvergleich und -evaluierung für den „Environment as Code“ Ansatz (Puppet etc.)
  • Steuerung der gerade aktiven Instanzen (im Sinne einer Elastic Cloud)
  • Einspielen sicherheitskritischer Updates
  • Monitoring

Bei Interesse

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit mir, und wir können die praktische Ausgestaltung des Themas diskutieren.

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In diesem Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit geht es darum, einen Editor für das zentrale Modul der Plattform ArchiLab zu konzipieren: die Verwaltung von rekursiven Learning Outcomes. Dieses Modul wird mit den anderen ArchiLab-Modulen zentral verknüpft und ermöglicht, alle Lernergebnisse auf die Zielkompetenzen (die in den Learning Outcomes festgelegt sind) abzubilden.

Inhalt

Entwicklung eines Editorkonzepts, das für Lehrende das komfortable Editieren von LOs ermöglicht. Dabei sollten z.B. folgende Features enthalten sein:

  • Eingabe von Teilkompetenzen im Freitextmodus über die Tastatur (möglichst wenig Tabbing)
  • Verschieben von Teilkompetenzen zu anderen LOs
  • Baumansicht

Ziel ist es, komplexe Strukturen komfortabel zugreifbar zu machen. Zu der Arbeit gehört:

  • Anforderungsermittlung
  • UI-Konzept in Form von Mockups oder Wireframes
  • Berücksichtung der technischen Machbarkeit, möglicherweise mit vertikalem Durchstich

Bei Interesse

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit mir, und wir können die praktische Ausgestaltung des Themas diskutieren.

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Die Revised Bloom’s Taxonomy geht von sechs Stufen des „Beherrschens“ eines Lernstoffes aus:

  1. Remember
  2. Understand
  3. Apply
  4. Analyze
  5. Evaluate
  6. Create

Online-Lerntools wie etwa Quizze bleiben im Allgemeinen bei den Stufen 1-2 stehen, d.h. es wird maximal Wissen abgefragt. Für komplexe Fähigkeiten, wie etwa beim Architekturentwurf, werden aber Fähigkeiten der Stufen 3-5 benötigt.

Die Lehr-/Lernplattform ArchiLab versucht, ein umfassendes Angebot für das Erlernen von Softwarearchitektur zu machen. Für die Weiterentwicklung des Selbsttest-/Quizmoduls soll diese Arbeit Möglichkeiten definieren, auch diese höheren Taxonomiestufen online zu prüfen.

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Google Docs ist unter Studierenden mittlerweile das de-facto-Standardwerkzeug, wenn es um das kolloborative Editieren von Dokumenten in Gruppen geht, z.B. für Praktikumsabgaben. Das „Killer-Feature“ hierbei ist die Möglichkeit, parallel am selben Dokument zu arbeiten, wobei die individuellen Änderungen bis hinunter auf Satz- oder Wortebene isoliert sind.

UML-Editoren bieten diese Art der kollaborativen Bearbeitung nicht – und aufgrund der hohen Komplexität von UML und des kleinen Nischenmarkts wird sich dies wohl auch nicht ändern. Dennoch wäre ein vergleichbares Feature für UML für die Studienpraxis „Softwaretechnik“ außerordentlich nützlich.

Was aber, wenn man sich auf ein sehr, sehr stark eingeschränktes Subset von UML konzentriert – beispielsweise einfache Klassendiagramme ohne Attribute und Methoden, und nur mit vier verschiedenen Assoziationstypen (Assoziation, Aggregation, Komposition [alle ungerichtet], Generalisierung)?

Die Bachelor- / Masterarbeit soll in einer Art von Machbarkeitsstudie klären, inwieweit für ein solches UML-Subset ein kollaborativer Editor im „Google-Docs-Stil“ machbar wäre.

 

Bearbeiter

Roland Müller

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Problemstellung

Eine der ersten Phasen in Softwareentwicklungsprojekten und somit die Grundlage für zu entwickelnde Softwaresysteme, stellt der Domänenschnitt und die Komponentenbildung dar.  Diverse Autoren beschreiben Ansätze und Patterns für verschiedene Domänen und Architekturstile. Zudem haben viele Unternehmen eigene Ansätze entwickelt, welche sie in ihren Kundenprojekten nutzen. Diese Ansätze der Unternehmen bauen dabei auf Erfahrungen aus vorherigen Projekten, als auch auf den Ansätzen und Patterns aus der Literatur auf.

Im Projektalltag ist es aber nicht immer möglich, diesen Ansätzen und Patterns zu folgen. Somit ergeben sich Unterschiede zwischen den dokumentierten Vorgehen und den realen Prozessen in Projekten. Diese Unterschiede fließen nur schwer wieder in die dokumentierten Ansätze zurück.

Abgeleitete Forschungsfrage

  • Welche Ansätze und Patterns existieren in Literatur und Unternehmens-intern? Wo existieren Widersprüche oder Gemeinsamkeiten?
  • Wie wird der Domänenschnitt in realen Projekten durchgeführt und gibt es Unterschiede bei verschiedenen Projektarten?
  • Wie unterscheiden sich reale Vorgehen von den untersuchten Ansätzen und wie können diese Ansätze mit den Erfahrungen aus der Praxis verbessert werden?

Vorgehen

Für die Ansätze aus der Literatur sollen verschiedene Quellen zu unterschiedlichen Ansätzen zusammengetragen werden. Anschließend sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgestellt werden.

Für die Unternehmens-internen Ansätze sollen Ansätze von Capgemini verwendet werden. Diese Beispiele sollen mit den Ergebnissen aus der vorherigen Literaturstudie abgeglichen werden, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzudecken.

Die Ergebnisse aus den ersten Beiden Abschnitten sollen anschließend in einer empirischen Studie evaluiert werden. Dazu sollen Interviews mit Architekten von Capgemini und anderen Unternehmen geführt werden, um reale Vorgehen in Kundenprojekten mit den Ergebnissen aus den ersten beiden Abschnitten zu vergleichen.

Abschließend soll eine Aussage über die entdeckten Unterschiede und Gemeinsamkeiten aller drei Abschnitte getroffen werden und Vorschläge für eine Verbesserung der dokumentierten Ansätze gegeben werden.

Bearbeiter und Zeitplan

  • Pascal Dung (in Zusammenarbeit mit der Firma Capgemini)
  • Abgabe ca. Frühjahr 2018

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Auf der Jahreskonferenz der Gesellschaft für Vernetztes Denken und Komplexitätsmanagement (GDVK) habe ich einen Vortrag mit dem Titel „Die fraktale Organisation – ein Denk- und Planungsmodell für vernetzte Managementfähigkeiten“ gehalten.

Managementfähigkeiten (MF) wie Geschäftsprozessmanagement, Enterprise-Architektur-Management, IT-Servicemanagement etc. dürfen nicht isoliert von einander betrieben werden, wenn sie effektiv und effizient wirken sollen. Derartige MF sollten horizontal (untereinander) und vertikal (in sich, über Organisationsebenen und Fachbereiche hinweg) vernetzt werden, um Informationsflüsse wirksam zu verschachteln.

Der Vortrag skizziert ein innovatives Denk- und Planungsmodell für solche vernetzten MF, in dem diese konsistent aus acht Grundbestandteilen – wie eine DNA – zusammengesetzt sind. Dieses modularisierte Denkmodell erleichtert die Planung von Berührungspunkten zwischen den MF. Auf diese Weise kann eine Organisation fraktal aufgebaut werden, d.h. in sich geschachtelt und jeweils an lokale Gegebenheiten angepasst. Damit lassen sich aktuelle Herausforderungen wie etwa eine bimodale IT ganzheitlich planen und beschreiben.

Die Vortragsfolien finden Sie hier: Die fraktale Organisation (Bente, Fuhrer), GVDK, 2017-09-22