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Google Docs ist unter Studierenden mittlerweile das de-facto-Standardwerkzeug, wenn es um das kolloborative Editieren von Dokumenten in Gruppen geht, z.B. für Praktikumsabgaben. Das „Killer-Feature“ hierbei ist die Möglichkeit, parallel am selben Dokument zu arbeiten, wobei die individuellen Änderungen bis hinunter auf Satz- oder Wortebene isoliert sind.

UML-Editoren bieten diese Art der kollaborativen Bearbeitung nicht – und aufgrund der hohen Komplexität von UML und des kleinen Nischenmarkts wird sich dies wohl auch nicht ändern. Dennoch wäre ein vergleichbares Feature für UML für die Studienpraxis „Softwaretechnik“ außerordentlich nützlich.

Was aber, wenn man sich auf ein sehr, sehr stark eingeschränktes Subset von UML konzentriert – beispielsweise einfache Klassendiagramme ohne Attribute und Methoden, und nur mit vier verschiedenen Assoziationstypen (Assoziation, Aggregation, Komposition [alle ungerichtet], Generalisierung)?

Die Bachelor- / Masterarbeit soll in einer Art von Machbarkeitsstudie klären, inwieweit für ein solches UML-Subset ein kollaborativer Editor im „Google-Docs-Stil“ machbar wäre.

 

Bearbeiter

Roland Müller