


{"id":50,"date":"2008-02-01T18:24:12","date_gmt":"2008-02-01T17:24:12","guid":{"rendered":"http:\/\/westenberger.info\/?p=50"},"modified":"2008-02-01T18:24:12","modified_gmt":"2008-02-01T17:24:12","slug":"klausurhinweise-fur-ba-i-und-ba-iii-feb-08","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/2008\/02\/01\/klausurhinweise-fur-ba-i-und-ba-iii-feb-08\/","title":{"rendered":"Klausurhinweise f\u00fcr BA I und BA III \/ Feb 08"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Aufgrund der vielen Nachfragen zur Klausurabgrenzung an dieser Stelle gesammelt:<\/p>\n<p><strong>Zu BA III<\/strong>: Es wird wieder ein Faltblatt am Ende der Klausur geben mit konkreten Daten f\u00fcr eine Fallstudie. STAR- bzw. SNOWFLAKE-Modellierung sowie das Erkennen von Fakten und Dimensionen sowie Beispiele der Transformation in die gew\u00fcnschten Strukturen mit kleinen SAS-Beispielen sollte man beherrschen. Ansonsten gilt weiter das im September 07 hier im Blog Gesagte.<\/p>\n<p><strong>Zu BA I<\/strong>: F\u00fcr die Klausur Feb 08 gilt weiter das im September 07 hier im Blog Gesagte.<\/p>\n<p>Die vielen Hinweise, die ich in den letzten Veranstaltungen zu den kommenden Klausuren gegeben habe gelten zwar vornehmlich f\u00fcr die Klausuren ab Ende SS08, sind sicher aber auch f\u00fcr die Klausur im Februar n\u00fctzlich. Ich empfehle R\u00fccksprache mit den aktiven H\u00f6rern von BA1.<br \/>\nAnsonsten in grober Form hier eine BA1-Quintessenz (inkl. Hinweise f\u00fcr die Klausurvorbereitung Ende SS08, Anfang und Ende WS08\/09):<\/p>\n<p>Def. BAS, Referenzarchitektur BAS, Anforderungen an ein BAS.<\/p>\n<p>Ein Gesch\u00e4ftsprozess (GP) besteht aus einer zusammenh\u00e4ngenden und abgeschlossenen Folge  von T\u00e4tigkeiten (Funktionen), die zur Erf\u00fcllung einer betrieblichen Aufgabe n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p>Die Funktionen werden manuell, teilautomatisiert oder automatisiert erf\u00fcllt und ben\u00f6tigen Informationselemente. Betriebliche Anwendungssysteme unterst\u00fctzen Gesch\u00e4ftsprozesse, indem sie die ben\u00f6tigten Informationen bereitstellen, die Durchf\u00fchrung der Funktionen mehr oder weniger  automatisieren und die Abfolge der Funktionen \u00fcberwachen und zum Teil sogar steuern.<\/p>\n<p>Kernprozesse: haupts\u00e4chliche Wertsch\u00f6pfung im Unternehmen (Banken: zB Kreditvergabe; Handel: Beschaffung, Verkauf; Industrieunternehmen: F&amp;E, Anfrage-\/Angebotsabwicklung, Materialbeschaffung, PPS, Reklamationsbearbeitung, Kundendienst)<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzende Prozesse: notwendig aber nicht wertsch\u00f6pfend (zB. Recruiting, Buchhaltungs- oder Controllingprozesse)<\/p>\n<p>Oft verschiedene Personen (Abteilungen, Firmen, \u2026) an GP beteiligt, daher sollen BAS Medienbr\u00fcche vermeiden helfen (Prozessintegration; an der Prozessunterst\u00fctzung sind verschiedene Anwendungssysteme beteiligt, die auf einer Datenbasis operieren [Datenintegration], oder die Funktionen der Prozessunterst\u00fctzung sind in einem Anwendungssystem vereint [integrierte ERP-Systeme , horizontale\/ vertikale Integration]).<\/p>\n<p>Je st\u00e4rker Gesch\u00e4ftsprozesse strukturiert (standardisiert) und je h\u00f6her die Wiederholrate, umso wirtschaftlicher ist eine Unterst\u00fctzung zu leisten.<\/p>\n<p>Zur \u00dcbung: in verschiedenen Anwendungsbereichen \/ Branchen Kernprozesse identifizieren, Automatisierbarkeit von Aufgaben bzw. Prozessen diskutieren!<\/p>\n<p>Unterscheidung Stammdaten \/ Bewegungsdaten \/ Dispodaten<\/p>\n<p>Bewegungsdaten: Mit den Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4llen erzeugte Daten: Auftr\u00e4ge, Reservierungen, Bestellungen, Einzahlungen, Verk\u00e4ufe etc. (\u201eProzessdaten\u201c)<br \/>\nBilden meist die Basis f\u00fcr die Fakten im Data Warehousing<\/p>\n<p>Stammdaten: von den Prozessen \u201eunabh\u00e4ngige\u201c Daten, zB Kundendaten (Name, Anschrift, Klassifizierung etc.), Lieferantendaten, Kontendaten (keine Ums\u00e4tze)<br \/>\nBilden im Data Warehousing meist die Dimensionen des STARs<\/p>\n<p>Zur \u00dcbung: in verschiedenen Anwendungsbereichen \/ Branchen Stammdaten \/ Bewegungsdaten identifizieren<\/p>\n<p>Data Warehousing werde ich in der BA1-Klausur nicht zum Gegenstand machen.<\/p>\n<p>Bei B\u00fcrosystemen und Groupware sollte man die Grundstruktur eines B\u00fcroarbeitsplatzes beschreiben  k\u00f6nnen, insbesondere inwiefern Elemente wie Office-Produkte, Groupware, Workflow und Dokumentenmanagement-Systeme sowie Portal-L\u00f6sungen die Arbeit eines typischen Sachbearbeiters erleichtern. Bei Portall\u00f6sungen interessieren hier vor allem Mitarbeiterportale, die einen SSO-Zugang zu den IT-Systemen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Beim Thema Integration empfehle ich sich den Unterschied zwischen einer A2A-Integration und einer Hub&amp;Spoke-Integration klar zu machen. Wo liegen Vorteile der beiden Varianten?  Hub&amp;Spoke ben\u00f6tigt eine Integrationsplattform. Wie ist eine solche Integrationsplattform aufgebaut (Referenzmodell) und man sollte grob beschreiben k\u00f6nnen, was in den einzelnen Schichten passiert. Warum setzt die Integration entlang von Prozessketten zumeist hohe Rationalisierungspotentiale frei?<\/p>\n<p>Der Schichtenarchitektur des SAP R\/3-Systems sollte beschrieben werden k\u00f6nnen. Was ist der Unterschied zwischen einem R\/3-System und einer Instanz. Woran erkannt man die zentrale Instanz? Welche Dienste findet man in einem System bzw. in einer Instanz?  Wie sind die Dienste verteilt?<\/p>\n<p>Durch welche Architekturans\u00e4tze erm\u00f6glicht das SAP-System eine hohe Performanz und Skalierbarkeit? In diesem Zusammenhang sollte man das Zusammenspiel des Konzeptes eines Transaktionsmonitors (Referenzarchitektur), des optimierten Speicheraufbaus sowie des schnellen Benutzerkontextwechsels (Prozessmultiplexing) erl\u00e4utern k\u00f6nnen. Wie ist ein normaler Prozess aufgebaut? Wie arbeiten die Prozesse zusammen, Zb  bei einer \u00e4ndernden Dialog-Transaktion wie MM02 (Dialog-WP, Enqueue-WP, Verbucher-WP, Message-Server)? Was ist eine SAP-LUW und wie unterscheidet sich das von einer DB-LUW?<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich sollte man den Begriff des Web Application Servers einordnen und beschreiben k\u00f6nnen, inwiefern sich die mySAP und SAP vom technologischen Standpunkt (Systemaufbau) aus unterscheiden.<\/p>\n<p>Themen des Skriptes Systemtechnik, die \u00fcber diesen Themenrahmen hinausgehen (zB CORBA) sind nicht klausurrelevant.<\/p>\n<p>Zum Praktikum und den begleitenden \u00dcbungen:<br \/>\nVerdichten von Daten (Erzeugen von Aggregationen aus operativen Daten\/ Saldenbildung, Ums\u00e4tze, Zahlungen, Zeitwirtschaft etc.) implementieren in NAV<\/p>\n<p>Alle Themen rings um MRP und Maschinenbelegungsplanung, wie wir sie in den \u00dcbungen und Praktika behandelt haben, dazu geh\u00f6ren auch Fragen der relationalen Datenmodellierung von den relevanten Objekten (zB Erzeugnisstrukturen, Arbeitspl\u00e4ne, Auftragsberichte). Verstehen aller relevanten MRP-Dispoelemente + Umsetzung in NAV. Der praktische C\/AL-Anteil wie ab Ende SS08 in den Klausuren einen gr\u00f6\u00dferen Raum einnehmen. Dazu bietet es sich an, dass man inhaltliche Fragen zu diesen Themenkomplexen mit Nav-Programmieraufgaben verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p>Verstehen der Planung und Abwicklung der SAP-Fallstudie (zb Reihenfolge der Prozessschritte, Nutzeneffekte der integrierten Unterst\u00fctzung)<\/p>\n<p>Data Warehousing wird in den Klausuren Ende SS08, Anfang und Ende WS08\/09 nicht vorkommen. Das gilt auch f\u00fcr Themen, die im WS07\/08 nicht behandelt worden sind, zB  Distributionsunterst\u00fctzung am Beispiel von Tourenplanungsalgorithmen.<\/p>\n<p>Wer die Klausur erst Ende WS08\/09 schreiben will, sollte die bereitgestellten Unterlagen archivieren, da ich in ILIAS die jetzigen Dokumente im Zuge der BA1-Veranstaltung im WS08\/09 durch neue Unterlagen ersetzen werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufgrund der vielen Nachfragen zur Klausurabgrenzung an dieser Stelle gesammelt: Zu BA III: Es wird wieder ein Faltblatt am Ende der Klausur geben mit konkreten Daten f\u00fcr eine Fallstudie. STAR- bzw. SNOWFLAKE-Modellierung sowie das Erkennen von Fakten und Dimensionen sowie Beispiele der Transformation in die gew\u00fcnschten Strukturen mit kleinen SAS-Beispielen sollte man beherrschen. 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