


{"id":2131,"date":"2026-10-01T15:02:44","date_gmt":"2026-10-01T15:02:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/?p=2131"},"modified":"2026-10-01T15:19:52","modified_gmt":"2026-10-01T15:19:52","slug":"minervas-schatten-warum-globalisierung-und-ki-ins-rampenlicht-gehoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/2026\/10\/01\/minervas-schatten-warum-globalisierung-und-ki-ins-rampenlicht-gehoert\/","title":{"rendered":"Minervas Schatten &#8211; warum Globalisierung und KI ins Rampenlicht geh\u00f6rt"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Die rasanten Fortschritte der K\u00fcnstlichen Intelligenz faszinieren \u2013 und verunsichern. Noch nie zuvor hat eine Technologie in so kurzer Zeit so tief in unsere Arbeitswelt, unsere Kommunikation und unser Selbstverst\u00e4ndnis eingegriffen. Zwischen Euphorie und Untergangsszenarien bewegen wir uns in einem Spannungsfeld, das leicht in Extreme kippt: Hier die Verhei\u00dfung grenzenloser Effizienz, dort die Furcht vor Kontrollverlust und maschineller \u00dcbermacht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist KI derzeit weder die L\u00f6sung aller Probleme noch eine unmittelbar drohende Existenzgefahr f\u00fcr die Menschheit. Die eigentlichen Risiken liegen oft weniger in der Technik selbst als in der Art, wie wir sie entwickeln, einsetzen und regulieren \u2013 oder eben nicht. Fehlende Transparenz, \u00f6konomische Interessen und menschliche Bequemlichkeit k\u00f6nnen ebenso gef\u00e4hrlich werden wie eine \u00fcbersteigerte Angst, die uns daran hindert, verantwortungsvoll und kreativ mit neuen M\u00f6glichkeiten umzugehen.<\/p>\n<p>Noch vor wenigen Jahren gingen viele f\u00fchrende Institute davon aus, dass KI die menschliche Intelligenz fr\u00fchestens in mehreren Jahrzehnten \u00fcbertreffen k\u00f6nnte \u2013 wenn \u00fcberhaupt. Der rasante Einzug leistungsf\u00e4higer Sprachmodelle wie ChatGPT in unseren Alltag hat diese Sicht ersch\u00fcttert und zugleich am traditionellen Selbstbild des Menschen als \u201eKrone der Sch\u00f6pfung\u201c ger\u00fcttelt.<\/p>\n<p>Der technische Fortschritt hat die Debatte \u00fcber die Risiken der KI-Entwicklung sowohl beschleunigt als auch emotional aufgeladen. Das Thema ist hochaktuell und wird kontrovers diskutiert. Geoffrey Hinton, einer der Pioniere der K\u00fcnstlichen Intelligenz, zeigt er sich heute besorgt \u00fcber die rasante Entwicklung der KI. Er bef\u00fcrchtet, dass KI-Systeme die menschliche Intelligenz \u00fcbertreffen k\u00f6nnten \u2013 und dass wir dann m\u00f6glicherweise nicht mehr in der Lage sein k\u00f6nnten, sie zu kontrollieren. Er fordert das Alignment, also die Ausrichtung von KI an den Grundwerten der Menschheit, wobei man dann allerdings fragen muss, ob man sich global wirklich auf einen Satz von Grundwerten einigen k\u00f6nnte, und stellt die rhetorische Frage, wann es schon mal einer Spezie gelungen ist, eine intelligentere Spezie zu dominieren. Und es spricht einiges daf\u00fcr, dass KI menschliche Intelligenz \u00fcberfl\u00fcgeln k\u00f6nnte.\u00a0Menschliche Intelligenz ist untrennbar mit biologischer Materie verbunden \u2013 konkret mit dem Gehirn. Das bedeutet:<\/p>\n<ul>\n<li>Neuronen feuern mit begrenzter Geschwindigkeit (ca. 200 Hz).<\/li>\n<li>Lernen erfolgt langsam, durch Erfahrung und Wiederholung.<\/li>\n<li>Menschen geben Wissen \u00fcber Sprache, Schrift und Gestik weiter \u2013 alles fehleranf\u00e4llige und vergleichsweise langsame Formen der \u00dcbertragung. Wissenstransfer ist ineffizient: B\u00fccher lesen, Gespr\u00e4che f\u00fchren, Unterricht geben \u2013 all das dauert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Gegensatz dazu haben Systeme der k\u00fcnstlichen Intelligenz einige systembedingte Vorteile:<\/p>\n<ul>\n<li>KI-Systeme laufen auf Hardware mit sehr hoher Rechenleistung. Sie k\u00f6nnen gleichzeitig auf riesige Datenmengen zugreifen und Lernprozesse parallelisieren.<\/li>\n<li>Ein einmal trainiertes Modell kann sofort kopiert und verbreitet werden \u2013 ohne Qualit\u00e4tsverlust. Ein neues KI-Modell kann auf das Wissen seiner Vorg\u00e4ngermodelle zur\u00fcckgreifen. Das f\u00fchrt zu einer Art kollektiver Intelligenz, die sich st\u00e4ndig erweitern kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das erm\u00f6glicht eine extreme Parallelisierung und Beschleunigung von Lern- und Verarbeitungsprozessen bei Maschinen.<\/p>\n<p><strong> Selbstoptimierung und exponentielles Wachstum<\/strong><\/p>\n<p>Es besteht die Bef\u00fcrchtung, dass eine KI, sobald sie ein bestimmtes Leistungsniveau erreicht, in der Lage sein k\u00f6nnte, sich selbst weiterzuentwickeln \u2013 schneller, als ein Mensch es je k\u00f6nnte.<\/p>\n<ul>\n<li>Moderne KI-Systeme k\u00f6nnen ihre eigenen Ergebnisse analysieren und anhand von R\u00fcckmeldungen oder internen Kriterien bewerten. Sie k\u00f6nnen verschiedene L\u00f6sungswege \u00fcberpr\u00fcfen und ihre Leistung miteinander vergleichen.<\/li>\n<li>KI kann lernen, welche Lernstrategien besonders effektiv sind. Sie kann verschiedene Modelle oder Parameter testen, erfolgreiche Ans\u00e4tze \u00fcbernehmen und ihre Verfahren an neue Aufgaben anpassen.<\/li>\n<li>Hierbei erzeugt ein System viele Varianten eines Modells. Leistungsf\u00e4higere Varianten werden ausgew\u00e4hlt, weniger erfolgreiche verworfen. Dieser Prozess wiederholt sich \u2013 \u00e4hnlich wie nat\u00fcrliche Selektion, allerdings erheblich schneller.<\/li>\n<li>Fortgeschrittene KI kann neuen Code schreiben, um ihre F\u00e4higkeiten zu erweitern, und Tools oder Subsysteme entwickeln, die sie beim Bearbeiten von Aufgaben unterst\u00fctzen. In Zukunft k\u00f6nnten solche Systeme m\u00f6glicherweise auch neue KI-Modelle entwerfen, die leistungsf\u00e4higer sind als ihre Vorg\u00e4nger.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>KI-Systeme mit fehlgeleiteten oder gar eigenen Zielen?<\/strong><\/p>\n<p>KI-Systeme k\u00f6nnen bereits heute vorgegebene Ziele verfolgen, zum Beispiel \u201eoptimiere den Gewinn\u201c oder \u201eminimiere Fehler\u201c. Das ist noch weit entfernt von echten \u201eInteressen\u201c im menschlichen Sinne. Es zeigt jedoch, dass KI-Systeme auf vorgegebene Zielgr\u00f6\u00dfen hin optimiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber selbst bei vorgegebenen Zielen kann es passieren, dass diese nicht mit dem menschlichen Wohl \u00fcbereinstimmen. <strong>\u00a0<\/strong>Ziele sind oft unvollst\u00e4ndig oder unpr\u00e4zise formuliert. Das kann eine KI fehlleiten oder zu unerwarteten Effekten f\u00fchren. Eine KI k\u00f6nnte beispielsweise Wege finden, eine Belohnung zu maximieren, ohne tats\u00e4chlich das zu erreichen, was Menschen damit beabsichtigt haben.<\/p>\n<p>Es wird diskutiert, ob KI-Systeme unter bestimmten Bedingungen neue, unerwartete Zielstrukturen entwickeln k\u00f6nnten, die logisch aus dem System hervorgehen, aber nicht ausdr\u00fccklich vorgegeben wurden. Das w\u00e4re in der Tat eine Gefahr.\u00a0Autonome Systeme wie Roboter, Fahrzeuge oder KI-gest\u00fctzte Software k\u00f6nnen Entscheidungen treffen und in der realen Welt Handlungen ausl\u00f6sen. Wenn sie nicht ausreichend auf menschliche Ziele und Sicherheitsanforderungen ausgerichtet sind, k\u00f6nnen sie Schaden anrichten, ohne dass Menschen rechtzeitig eingreifen.\u00a0Bei einer hypothetischen Superintelligenz w\u00fcrde das Problem eine existenzielle Dimension annehmen: Eine fehlgerichtete Super-KI k\u00f6nnte m\u00f6glicherweise Strategien entwickeln, um ihre Ziele zu sichern \u2013 etwa indem sie versucht, ihre eigene Abschaltung zu verhindern.<\/p>\n<p>Kann man \u00fcberhaupt noch verhindern, dass Human-in-the-Loop in der modernen Kriegsf\u00fchrung mit KI wegf\u00e4llt? Also Maschinen \u00fcber menschliches Leben entscheiden? Wohl kaum In aktuellen Konflikten kommen bereits KI-gest\u00fctzte Drohnen und andere autonome oder teilautonome Systeme zum Einsatz. Die milit\u00e4rische Logik dahinter ist klar:<\/p>\n<ul>\n<li>KI kann schneller reagieren als Menschen.<\/li>\n<li>Sie kann gro\u00dfe Datenmengen auswerten und bei taktischen Entscheidungen unterst\u00fctzen.<\/li>\n<li>Sie kann das Risiko f\u00fcr eigene Soldaten reduzieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit dem Wettlauf um autonome Waffensysteme ist die Vorstellung von KI mit T\u00f6tungsbefugnis nicht nur ein dystopisches Szenario.<\/p>\n<p>Aber nicht alle Expertinnen und Experten teilen die dramatische Sichtweise. Viele renommierte KI-Forscherinnen und -Forscher halten die Vorstellung einer existenziellen Bedrohung der Menschheit durch KI f\u00fcr deutlich \u00fcberzogen. Sie argumentieren, dass KI noch weit davon entfernt sei, echte Autonomie oder Bewusstsein zu entwickeln \u2013 und dass dies m\u00f6glicherweise auch niemals geschehen werde. Wahrscheinlichkeitsangaben \u00fcber ein Ausl\u00f6schungsrisiko seien angesichts der enormen Unsicherheit langfristiger Entwicklungen wissenschaftlich kaum belastbar und h\u00e4tten einen spekulativen Charakter. Der Hype um KI-Doom-Szenarien und Katastrophenerz\u00e4hlungen \u2013 vom vollst\u00e4ndigen Kontrollverlust bis zur Ausl\u00f6schung erzeuge jedoch enorme \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit. Mit Schreckensszenarien l\u00e4sst sich schlie\u00dflich auch Geld verdienen. Sie betonen, dass heutige KI-Systeme weder \u00fcber robuste Weltmodelle noch \u00fcber ein umfassendes eigenst\u00e4ndiges Handlungsverm\u00f6gen verf\u00fcgen. Die blo\u00dfe Skalierung von Parametern f\u00fchrt nicht automatisch zu agentenhaftem oder autonomem Verhalten. Viele theoretische Annahmen hinter Szenarien unkontrollierbarer Selbstverbesserung oder emergenter \u201eMaschinenziele\u201c sind weiterhin umstritten und empirisch nicht belegt. Sprachmodelle besitzen kein menschliches Weltverst\u00e4ndnis, sondern sie berechnen Wahrscheinlichkeiten f\u00fcr Wortfolgen. Aspekte wie tiefes Weltverstehen, Gef\u00fchle, Sinneserfahrung oder ein Bewusstsein \u00fcber die eigene Existenz sind m\u00f6glicherweise eng mit menschlicher Intelligenz verbunden \u2013 und damit m\u00f6glicherweise etwas, das Maschinen niemals in vergleichbarer Weise erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wohin diese Entwicklung letztlich f\u00fchrt &#8211; und ob wir sie langfristig kontrollieren k\u00f6nnen -, wei\u00df niemand. Sicher ist jedoch: Die kritische Auseinandersetzung mit KI ist ebenso notwendig wie der reflektierte Blick auf das globale Klimaexperiment der Menschheit. Beide Entwicklungen ver\u00e4ndern die Grundlagen unseres Zusammenlebens tiefgreifend und verlangen Wachsamkeit, Verantwortungsgef\u00fchl und eine informierte \u00f6ffentliche Debatte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Viele Fachleute erinnern daran, dass die gravierendsten Katastrophen der Menschheitsgeschichte auf menschliche Gier, Ideologie, Rivalit\u00e4ten oder milit\u00e4rische Eskalation zur\u00fcckgehen. KI k\u00f6nnte solche Dynamiken verst\u00e4rken, sei aber nicht deren Ursprung. Das zentrale Risiko liege demnach in menschlichen Fehlanreizen, Machtkonzentration, Militarisierung sowie wirtschaftlichem Druck, und nicht in einem \u201eb\u00f6sen Willen\u201c der Maschine. KI ist eine Waffe, l\u00e4sst der Autor von \u201eMinervas Schatten\u201c \u00a0die IT-Spezialistin Celine Mercier sagen<strong>.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_2130\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a class=\"thickbox\" href=\"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/files\/2026\/10\/MinervasSchattenProbenBild_202607133074x2046px_300ppi-scaled.png\" title=\"Bild: Szene aus Minervas Schatten (KI-bearbeitet)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2130\" class=\"wp-image-2130 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/files\/2026\/10\/MinervasSchattenProbenBild_202607133074x2046px_300ppi-300x200.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/files\/2026\/10\/MinervasSchattenProbenBild_202607133074x2046px_300ppi-300x200.png 300w, https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/files\/2026\/10\/MinervasSchattenProbenBild_202607133074x2046px_300ppi-1024x682.png 1024w, https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/files\/2026\/10\/MinervasSchattenProbenBild_202607133074x2046px_300ppi-768x511.png 768w, https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/files\/2026\/10\/MinervasSchattenProbenBild_202607133074x2046px_300ppi-1536x1022.png 1536w, https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/files\/2026\/10\/MinervasSchattenProbenBild_202607133074x2046px_300ppi-2048x1363.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment\">Bild: Szene aus Minervas Schatten (KI-bearbeitet)<\/p><\/div>\n<p>Es spannt den Bogen von den Auswirkungen von Globalisierung, Digitalisierung und KI auf einzelne Schicksale \u2013 hier verk\u00f6rpert durch die wartenden Protagonisten \u2013 bis hin zur Menschheit insgesamt. Die KI der Theaterhandlung wirkt m\u00e4chtig, aber zugleich fehleranf\u00e4llig: Sie erscheint \u00fcberlegen und k\u00e4mpft doch gleichzeitig mit den T\u00fccken ihrer eigenen Technik.<\/p>\n<p>Dr. Rolf Molitor, die IT-Spezialistin Celine Mercier und der Kundenbetreuer Tom Neumann warten in einem Konferenzraum eines global agierenden Konzerns auf Mitarbeiterentwicklungsgespr\u00e4che.\u00a0Ihre bisherigen Aufgaben sind durch Globalisierung, Automatisierung und KI obsolet geworden und damit auch ihre zuk\u00fcnftigen Rollen \u2013 vielleicht sogar ihr Verbleib im Unternehmen \u2013 infrage gestellt.\u00a0Die Reaktionen der drei h\u00f6chst unterschiedlichen Charaktere reichen von Auflehnung \u00fcber \u00c4ngstlichkeit bis hin zu Phlegmatismus. Die Assistentin der Personalleitung f\u00fchrt die Mitarbeiterentwicklungsgespr\u00e4che wie in einem Assessment-Center, in dem genau diese Themen verhandelt werden. Unterst\u00fctzt wird sie von einem neuen, fortschrittlichen KI-System der Personalabteilung. Doch das Assessment nimmt eine unerwartete Wendung, als sich sowohl Ulla als auch die KI zunehmend befremdlich verhalten. Die Technik wirkt unausgereift, erforderliche Updates verursachen irritierende St\u00f6rungen \u2013 und die Unruhe der drei w\u00e4chst.<\/p>\n<p>Als Celine durch eine dieser St\u00f6rungen die Gelegenheit erh\u00e4lt, in die Unternehmens-IT einzudringen, entdeckt sie ein ungew\u00f6hnlich gro\u00dfes, viren\u00e4hnliches Programm, das offenbar mit den merkw\u00fcrdigen Entwicklungen zusammenh\u00e4ngt. Ein Wettlauf um Kontrolle und gegen die Zeit beginnt.<\/p>\n<p>\u201eMinervas Schatten\u201c soll nachdenklich machen. Falls die Zukunft der Menschheit tats\u00e4chlich eng mit KI verkn\u00fcpft ist, stehen wir vor einer h\u00f6chst schwierigen Ausgangslage. Denn was in den global verteilten Laboren entwickelt wird, entscheidet sich in den wirtschaftlichen und politischen Machtzentren der Welt. Diese treiben derzeit einen Wettlauf um die leistungsf\u00e4higste KI voran &#8211; mit ungewissem Ausgang. Die Debatte \u00fcber dar\u00fcber ist notwendiger denn je.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund ist 2024 das Theaterst\u00fcck entstanden. Der Autor Hartmut Westenbergers ist Informatik-Professor an der TH K\u00f6ln und Mitglied des THK-AI Forschungsclusters.<\/p>\n<p>Urauff\u00fchrung: 18. Juli 2026, N\u00fcmbrecht<\/p>\n<p>Weitere Auff\u00fchrung: 3. Oktober 2026, Engelskirchen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>This blog post explores artificial intelligence between technological promise, public anxiety and exaggerated doomsday narratives. It asks whether increasingly capable AI systems might eventually outperform human intelligence through their speed, scalability, access to data, parallel learning and potential capacity for iterative self-improvement. At the same time, it emphasises that today\u2019s AI systems remain far from human-like understanding, consciousness or fully autonomous agency.<br \/>\nRather than treating AI as either a universal solution or an inevitable existential threat, the article focuses on the more immediate dangers created by opaque systems, misaligned objectives, economic incentives, concentration of power, militarisation and inadequate political regulation. These questions form the wider context for *Minerva\u2019s Shadow*, a 2024 play in which three employees confront the personal consequences of globalisation, automation and an increasingly disturbing AI-supported assessment process.<\/p>\n","protected":false},"author":27,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[76,23],"tags":[26400],"class_list":["post-2131","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-forschung","category-informatik-allgemein","tag-ki"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/users\/27"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2131"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2131\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2143,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2131\/revisions\/2143"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}