


{"id":128,"date":"2011-01-24T17:42:00","date_gmt":"2011-01-24T16:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/westenberger.info\/index.php\/klausurhinweise-ba-i\/"},"modified":"2011-01-24T17:42:00","modified_gmt":"2011-01-24T16:42:00","slug":"klausurhinweise-ba-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/2011\/01\/24\/klausurhinweise-ba-i\/","title":{"rendered":"Klausurhinweise BA I"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Einige der wichtigsten Aussagen zur Vorlesungsreihe WS 10\/11 \u201eBetriebliche Anwendungssysteme I\u201c<!--more--> und zugleich einige Hinweise,  was man nicht nur, aber auch f\u00fcr die Klausuren (Feb2010- Okt2010) wissen sollte:<\/p>\n<p>Alles rings um die Definitionen BAS, Referenzarchitektur BAS, Anforderungen an ein BAS, Wirtschaftlichkeit und Paradigmen von BAS, also die ersten Abschnitte des einf\u00fchrenden Skriptes besonders intensiv bearbeiten.<\/p>\n<p>Ein Gesch\u00e4ftsprozess (GP) besteht aus einer zusammenh\u00e4ngenden und abgeschlossenen Folge  von T\u00e4tigkeiten (Funktionen), die zur Erf\u00fcllung einer betrieblichen Aufgabe n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p>Die Funktionen werden manuell, teilautomatisiert oder automatisiert erf\u00fcllt und ben\u00f6tigen Informationselemente. Betriebliche Anwendungssysteme unterst\u00fctzen Gesch\u00e4ftsprozesse, indem sie die ben\u00f6tigten Informationen bereitstellen, die Durchf\u00fchrung der Funktionen mehr oder weniger  automatisieren und die Abfolge der Funktionen \u00fcberwachen und zum Teil sogar steuern. Prozesse spielen eine besonders wichtige Rolle aus Sicht der BAS, weil entlang der Prozessketten ein sehr starker Informationsfluss erfolgt und durch Integration der zugeh\u00f6rigen Funktionsbereiche  erhebliche Arbeitseinsparungen erzielt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kernprozesse: haupts\u00e4chliche Wertsch\u00f6pfung im Unternehmen (Banken: zB Kreditvergabe; Handel: Beschaffung, Verkauf; Industrieunternehmen: F&amp;E, Anfrage-\/Angebotsabwicklung, Materialbeschaffung, PPS, Reklamationsbearbeitung, Kundendienst)<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzende Prozesse: notwendig, aber nicht wertsch\u00f6pfend (zB. Recruiting, Buchhaltungs- oder Controllingprozesse)<\/p>\n<p>Oft sind verschiedene Personen (Abteilungen, Firmen, \u2026) an GP beteiligt, daher sollen BAS Medienbr\u00fcche vermeiden helfen (Prozessintegration; an der Prozessunterst\u00fctzung sind verschiedene Anwendungssysteme beteiligt, die auf einer Datenbasis operieren [Datenintegration], oder die Funktionen der Prozessunterst\u00fctzung sind in einem Anwendungssystem vereint [integrierte ERP-Systeme , horizontale\/ vertikale Integration]).<\/p>\n<p>Je st\u00e4rker Gesch\u00e4ftsprozesse strukturiert (standardisiert) und je h\u00f6her die Wiederholrate, umso wirtschaftlicher ist eine Unterst\u00fctzung zu leisten.<\/p>\n<p>Unterscheidung Stammdaten \/ Bewegungsdaten \/ Dispodaten<\/p>\n<p>Bewegungsdaten: Mit den Gesch\u00e4ftsvorf\u00e4llen erzeugte Daten: Auftr\u00e4ge, Reservierungen, Bestellungen, Einzahlungen, Verk\u00e4ufe etc. (\u201eProzessdaten\u201c)<br \/>\nBilden meist die Basis f\u00fcr die Fakten im Data Warehousing<\/p>\n<p>Stammdaten: von den Prozessen \u201eunabh\u00e4ngige\u201c Daten, zB Kundendaten (Name, Anschrift, Klassifizierung etc.), Lieferantendaten, Kontendaten (keine Ums\u00e4tze)<br \/>\nBilden im Data Warehousing meist die Dimensionen des STARs<\/p>\n<p>In der Warenwirtschaft und Bankensysteme die wichtigsten Begriffe kennen und die Informationsfl\u00fcsse im Handel (ggfs unter Einbeziehung der Bankensysteme) verstehen.<\/p>\n<p>Das Metro-Video zeigt, welche Potentiale des IT-Einsatzes am Point of Sale bestehen.<\/p>\n<p>Die Data Warehouse-Thematik kann Gegenstand der Klausur sein. Man sollte auch hier die einschl\u00e4gigen Begriffe wie OLAP kennen und die Kernidee  der multidimensionalen Datenstrukturen verstanden haben.<\/p>\n<p>Bei B\u00fcrosystemen und Groupware sollte man die Grundstruktur eines B\u00fcroarbeitsplatzes beschreiben  k\u00f6nnen, insbesondere inwiefern Elemente wie Office-Produkte, Groupware, Workflow und Dokumentenmanagement-Systeme sowie Portal-L\u00f6sungen die Arbeit eines typischen Sachbearbeiters erleichtern.<\/p>\n<p>Beim Thema Integration empfehle ich, den Unterschied zwischen einer A2A-Integration und einer Hub&amp;Spoke-Integration zu betrachten. Wo liegen Vorteile der beiden Varianten?  Hub&amp;Spoke ben\u00f6tigt eine Integrationsplattform. Wie ist eine solche Integrationsplattform aufgebaut (Referenzmodell) und man sollte grob beschreiben k\u00f6nnen, was in den einzelnen Schichten passiert. Warum setzt die Integration entlang von Prozessketten zumeist hohe Rationalisierungspotentiale frei (s.o.)?<\/p>\n<p>Man sollte 2009-Architektur  und den Unterschied zwischen CLCL und RTC kennen, sowie  wissen, was ein Parallelbetrieb ist.<\/p>\n<p> Der Schichtenarchitektur des SAP-Systems sollte beschrieben werden k\u00f6nnen. Was ist der Unterschied zwischen einem SAP-System und einer SAP-Instanz. Woran erkannt man die zentrale Instanz? Welche Dienste findet man in einem System bzw. in einer Instanz?  Wie sind die Dienste verteilt?  Welche Aufgaben hat der Dispatcher?<\/p>\n<p>Wie ist die Business Logik in einem ERP-System wie SAP abgelegt und wie funktioniert ein Programmaufruf darin?<\/p>\n<p>Durch welche Architekturans\u00e4tze erm\u00f6glicht das SAP-System eine hohe Performanz und Skalierbarkeit? In diesem Zusammenhang sollte man das Zusammenspiel des Konzeptes eines Transaktionsmonitors (Referenzarchitektur), des optimierten Speicheraufbaus sowie des schnellen Benutzerkontextwechsels (Prozessmultiplexing) erl\u00e4utern k\u00f6nnen. Wie ist ein normaler Prozess aufgebaut? Wie arbeiten die Prozesse zusammen, Zb  bei einer \u00e4ndernden Dialog-Transaktion wie MM02 (Dialog-WP, Enqueue-WP, Verbucher-WP, Message-Server)? Was ist eine SAP-LUW und wie unterscheidet sich das von einer DB-LUW?<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich sollte man den Begriff des Web Application Servers einordnen und beschreiben k\u00f6nnen, inwiefern sich die SAP (ab 5.0) und SAP R\/3 vom technologischen Standpunkt (Systemaufbau) aus unterscheiden.<\/p>\n<p>Themen des Skriptes Systemtechnik, die \u00fcber den in der Vorlesung behandelten Themenrahmen hinausgehen (zB CORBA) sind nicht klausurrelevant. Das Selbe gilt f\u00fcr die nicht-behandelten Themen der Begleitskripte zum Praktikum.<\/p>\n<p>Zum Praktikum und den begleitenden \u00dcbungen:<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich gilt: Das Verst\u00e4ndnis des im Praktikum behandelten Stoffes ist eine gute Voraussetzung f\u00fcr einige Aufgaben der Klausuren.<\/p>\n<p>Den Gesch\u00e4ftsprozess aus Prakt 1 beschreiben k\u00f6nnen.<br \/>\nVerdichten von Daten (Erzeugen von Aggregationen aus operativen Daten\/ Saldenbildung, Ums\u00e4tze, Zahlungen, Zeitwirtschaft etc.) implementieren in NAV, dazu geh\u00f6rt auch Beschreiben k\u00f6nnen, wie man ein Flowfield anlegt. Die entsprechenden Praktika beherrschen.<\/p>\n<p>Alle Themen rings um MRP und Maschinenbelegungsplanung, wie wir sie in den \u00dcbungen und Praktika behandelt haben, dazu geh\u00f6ren auch Fragen der relationalen Datenmodellierung von den relevanten Objekten (zB Erzeugnisstrukturen, Arbeitspl\u00e4ne, Auftragsberichte). Verstehen aller relevanten MRP-Dispoelemente + Umsetzung in NAV. Der praktische C\/AL-Anteil ist auf jeden Fall relevant. Dazu bietet es sich an, dass man inhaltliche Fragen zu diesen Themenkomplexen mit Nav-Programmieraufgaben verkn\u00fcpft. Dabei sind alle Varianten denkbar:<br \/>\nErg\u00e4nzen eines Programmrumpfes<br \/>\nErl\u00e4utern eines vorgegebenen Programms<br \/>\nFlussdiagramm zu Dispoebenenbestimmung<\/p>\n<p>Was sind die entscheidenden Unterschiede zwischen dem RTC und dem Classic Client? Wie sieht die Architektur von NAV2009 aus?<\/p>\n<p>Welche M\u00f6glichkeiten bestehen, die Qualit\u00e4t von Eingabedaten w\u00e4hrend der Eingabe zu beinflussen?  Tabellen-Typen nennen k\u00f6nnen und deren grunds\u00e4tzlich Bedeutung kennen (auf Typebene).<\/p>\n<p>Mit typischen Begriffen des RTC umgehen k\u00f6nnen, wie Page PagePart, ContentArea, FactBoxArea  oder Action.<\/p>\n<p>Man sollte auch die wesentlichen Schritte beschreiben k\u00f6nnen, um Strukturen aufzubauen (etwa wie man eine Page, eine Tabellenrelation oder ein Flowfield anlegt (Richtschnur die Praktika).<\/p>\n<p>Entscheidend ist hier, dass man in der Lage ist, ein Problem zu erfassen, ein Konzept f\u00fcr ein Problem zu entwickeln und anschlie\u00dfend dieses in einer Programmiersprache implementiert. Also ist auch das Erstellen eines Konzeptes (als Flussdiagramm oder Pseudocode) zB f\u00fcr Dispoebenenberechnung.<\/p>\n<p>Verstehen der Planung und Abwicklung der SAP-Fallstudie (zb Reihenfolge der Prozessschritte, Nutzeneffekte der integrierten Unterst\u00fctzung, Wandel der Auftragsberichte w\u00e4hrend der Abwicklung des Prozesses)<\/p>\n<p>Klausurrelevant sind nur die Themen, die im WS10\/11 behandelt worden sind, damit fallen zB  Aufgaben zur algorithmischen Distributionsunterst\u00fctzung am Beispiel von Tourenplanungsalgorithmen, aber auch der Themenkomplex Workflow fort.<br \/>\nDie unterst\u00fctzenden Begleitskripte zum Praktikum sind nur soweit f\u00fcr die Klausuren relevant, wie sie im Praktikum herangezogen worden sind.<\/p>\n<p>Ich stelle \u00dcbungsaufgaben auf ILIAS zur Verf\u00fcgung, die den Vorlesungsstoff vertiefen sollen und zugleich auch eine Vorbereitungshilfe f\u00fcr die Klausuren darstellen. Es handelt sich um exemplarische Aufgaben, wie sie zu einem betr\u00e4chtlichen Teil auch in der Klausur gestellt werden k\u00f6nnten. Was aber nicht hei\u00dft, dass nur diese Aufgaben vorkommen k\u00f6nnen oder diese Aufgaben genauso vorkommen. Sie sind als Beispiele zu verstehen. Einige \u00dcbungsaufgaben sind kursiv gedruckt, was bedeutet, dass sie nicht klausurrelevant sind, weil sie zu komplex sind oder weil die Themen im aktuellen Zyklus nicht behandelt worden sind. Die Bearbeitung der \u00dcbungsaufgaben ersetzt aber nicht die Mitarbeit in den Vorlesungen oder Praktika oder das Lesen der Skripte.<br \/>\nSpeziell WS10\/11: Der externe Vortrag von Herrn K\u00f6rnich ist nicht klausurrelevant<\/p>\n<p>Klausurrelevant ist hingegen das \u00fcber ILIAS verf\u00fcgbaren Video zum Metro Future Store<\/p>\n<p>Zur Form:<br \/>\n\u2022\tTeilweise als Multiple Choice Test<br \/>\n\u2022\tZum Teil sind Diagramme gefragt.<br \/>\nAnhaltspunkte zur Aufteilung der Gewichte<br \/>\n\u2022\t30-60% aus den allgemeinen Grundlagen und der Einf\u00fchrung<br \/>\n\u2022\t20-40% aus dem SAP-Praktikum und den systemtechnischen Grundlagen<br \/>\n\u2022\t20-40% aus dem NAV-Praktikum<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige der wichtigsten Aussagen zur Vorlesungsreihe WS 10\/11 \u201eBetriebliche Anwendungssysteme I\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":27,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[26,27,4],"tags":[],"class_list":["post-128","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bachelor-wi","category-betr-anw-syst","category-lehre"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/128","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/users\/27"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=128"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/128\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=128"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=128"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/westenberger\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}