
Abbildung: Schematischer Prüfaufbau zur RFID-basierten Distanzmessung.
RFID-basierte Distanzsensoren können zur berührungslosen Erfassung von Abständen in technischen Systemen eingesetzt werden. Der Messaufbau umfasst einen Sender und einen Empfänger. Der Sender wird über den vorhandenen Linearprüfstand entlang einer vertikalen Achse positioniert. Bei vorangegangenen Messungen zeigt sich, dass metallische Objekte im Messraum zu unzulässigen Messabweichungen führen.
Ziel der Arbeit ist die Konzeption und konstruktive Auslegung eines automatisierbaren Positioniersystems, mit dem metallische Störkörper reproduzierbar im Messraum positioniert und bewegt werden können. Das System soll eine präzise Positionierung in x-, y- und z-Richtung ermöglichen.
Dabei kann sowohl eine vollständige Eigenkonstruktion als auch die Auswahl geeigneter kommerzieller Linearachsen bzw. Positioniersysteme und deren konstruktive Erweiterung betrachtet werden. Besondere Anforderungen ergeben sich hinsichtlich Positioniergenauigkeit, Arbeitsraum und der elektromagnetischen Beeinflussung des RFID-Messsystems durch die Positioniereinrichtung selbst.
Mögliche Forschungsfragen
- Welche Achssysteme und Antriebskonzepte eignen sich für die Anwendung?
- Wie können zusätzliche Rotationsfreiheitsgrade konstruktiv realisiert werden?
- Wie lässt sich der Einfluss metallischer und elektromagnetisch aktiver Komponenten auf das RFID-Messsystem eliminieren?
Wie ist die sich tatsächlich ergebene Positioniergenauigkeit?
