


{"id":8,"date":"2016-07-21T12:25:38","date_gmt":"2016-07-21T10:25:38","guid":{"rendered":"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/kohls\/?page_id=8"},"modified":"2019-01-27T22:52:11","modified_gmt":"2019-01-27T21:52:11","slug":"forschung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/forschung\/","title":{"rendered":"Forschung"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\"><strong>Patterns \/ Entwurfsmuster<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Design_pattern\">Entwurfsmuster <\/a>sind ein inzwischen etablierter Ansatz, um anwendungsorientiertes Wissen praktisch zu vermitteln. Dabei geht es um die Beschreibung und Reflektion \u00fcber erprobte L\u00f6sungsans\u00e4tze. Insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung sind Entwurfsmuster sehr erfolgreich und weit verbreitet. Aufgrund der ganzheitlichen und gestaltungsorientierten Orientierung l\u00e4sst sich der Ansatz aber auch in vielen anderen Bereichen nutzen, z.B. E-Learning, soziotechnische Systeme, gesellschaftliche Weiterentwicklung und Innovation.<br \/>\nMeine Forschung bezieht sich einerseits auf das Entdecken und Beschreiben neuer Muster auf Basis tats\u00e4chlich existierender L\u00f6sungen (Pattern Mining) in den gerade genannten Feldern. Dar\u00fcber hinaus besch\u00e4ftige ich mich aber auch mit dem theoretischen Rahmen des Pattern-Ansatzes, insbesondere als allgemeine Forschungsmethode, als Werkzeug f\u00fcr die Vermittlung impliziten Handlungswissens sowie die dahinterliegende Designphilosophie von <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Christopher_Alexander\">Christopher Alexander<\/a>.<\/p>\n<p>Aktuelle Forschungsaktivit\u00e4ten auf diesem Gebiet:<\/p>\n<ul>\n<li>Patterns for Innovation (Magic 5 of Innovation)<\/li>\n<li>Patterns for Assessment-Driven Course Design<\/li>\n<li>Patterns for cooperative non-competetive games<\/li>\n<li>Dissemination of patterns \/ new pattern formats<\/li>\n<li>A quick introduction to pattern theory<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>E-Learning<\/strong><br \/>\nDer Einsatz digitaler Medien beim Lernen ist inzwischen eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit geworden, angefangen beim Bereitstellen von Materialien, \u00dcbungen und Videos, \u00fcber online durchgef\u00fchrte Seminare und Beratungstermine bis hin zur Organisation von Projekten und dem kollaborativen Erarbeiten von Ergebnissen. Dennoch ergeben sich im Bereich des E-Learnings weiterhin viele interessante Fragestellungen. Zum einen geht es darum, die L\u00fccken zwischen analoger und digitaler Welt sowie den verschiedenen Lernrealit\u00e4ten zu \u00fcberbr\u00fccken (\u201eSeamless Learning\u201c) und hybride Lernformen zu etablieren, die der Diversit\u00e4t der Lernenden gerecht wird. Zum anderen geht es darum, die verschiedenen Methoden, Formen und Werkzeuge zu ordnen, zu bewerten und angemessen einzusetzen. Diese bedeutet sowohl bei Lehrenden als auch Lernenden eine Weiterentwicklung der verschiedenen Medienkompetenzen.<\/p>\n<p>Aktuelle Forschungsaktivit\u00e4ten auf diesem Gebiet:<\/p>\n<ul>\n<li>Lernen mit Videos, insbesondere effektive Screencast-Produktion und \u2013Konzeption<\/li>\n<li>Aktivierung der Lernenden in Gro\u00dfveranstaltung durch Tools (z.B. Audience Response Systeme, interaktive Visualisierung, Einsatz von Animation)<\/li>\n<li>Entwicklung partizipativer und kollaborativer Werkzeuge f\u00fcr die Pr\u00e4senzlehre<\/li>\n<li>Gestaltung von Lernr\u00e4umen mit digitalen Medien<\/li>\n<li>Potenziale und Grenzen von Gamification<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Innovation und Collaboration<\/strong><br \/>\nKreativit\u00e4t ist im Hochschulrahmen an mindestens drei Stellen verortet. Zum einen werden von der Wissenschaft innovative Entwicklungen, neue Erkenntnisse und Theorien erwartet. Kreativit\u00e4t gilt in der Wissenschaftsforschung hierf\u00fcr als Grundvoraussetzung. Zweitens wird von der Hochschule erwartet, dass sich auch die Lehrformen weiterentwickeln. So k\u00f6nnen der Einsatz neuer Erkenntnisse, Konzepte und neuer Medien zu einer p\u00e4dagogischen oder didaktischen Innovation werden. Drittens muss es Aufgabe der Hochschule sein, ihre Absolventen auf das sp\u00e4tere Berufsleben gut vorzubereiten. Da von der Wirtschaft heute innovatives Handeln erwartet wird, ist diese Kompetenz bei den Studenten aufzubauen.<\/p>\n<p>Aktuelle Forschungsaktivit\u00e4ten auf diesem Gebiet:<\/p>\n<ul>\n<li>Entwicklung einer Mustersprache f\u00fcr Innovation<\/li>\n<li>Aufbau eines \u201eInnovationsraums\u201c an der TH K\u00f6ln<\/li>\n<li>App-Entwicklung (Kreativit\u00e4tsapps) im Rahmen von Bachelorarbieten<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Positive Computing und soziotechnische Systeme<\/strong><br \/>\nDer relative neue Begriff \u201c<a href=\"http:\/\/www.positivecomputing.org\/\">Positive Computing<\/a>\u201d steht f\u00fcr Anwendungen und Technologien, die das \u201eGute\u201c f\u00f6rdern und nicht einfach nur Probleme l\u00f6sen (\u00e4hnlich der positiven Psychologie, die nicht erst Krankheiten heilt, sondern allgemein das Wohlbefinden des Menschen erh\u00f6hen m\u00f6chte). Illustrativ gesprochen geht es darum, \u00fcber Google\u2019s \u201e<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Don%27t_be_evil\">Don\u2019t be evil<\/a>\u201c zu reflektieren und Tim Cook\u2019s Fragen &#8222;Will it make life better? Does it deserve to exist?&#8220; ernst zu nehmen. Dabei geht es nicht nur um die praktische Umsetzung von Apps, die den Lebensalltag verbessern, sondern vor allem auch um die damit verbundenen computerethische Fragestellungen. Dabei darf das Computersystem nicht isoliert betrachtet werden; vielmehr bilden Mensch und Maschine ein gemeinsam zu betrachtendes System, deren Teile interagieren und ko-evoluieren. Dies gilt es bei der Gestaltung, Analyse und empirischen Auswertung zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Aktuelle Forschungsaktivit\u00e4ten auf diesem Gebiet:<\/p>\n<ul>\n<li>Mitglied des im Aufbau befindlichen Forschungsschwerpunktes \u201e<a href=\"http:\/\/dites.web.th-koeln.de\/\">Digitale Technologien und Soziale Dienste<\/a>\u201c (DiTeS)<\/li>\n<li>SELBST! \u2013 Entwicklung einer Smartphoneapp gegen Schulversagen (zusammen mit der Universit\u00e4tsklinik K\u00f6ln; gef\u00f6rdert von der RheinEnergieStiftung)<\/li>\n<li>Entwicklung einer App zum ethischen Handeln in der sozialen Arbeit (in Kooperation mit Fakult\u00e4t 1 und 3 der TH K\u00f6ln)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Patterns \/ Entwurfsmuster Entwurfsmuster sind ein inzwischen etablierter Ansatz, um anwendungsorientiertes Wissen praktisch zu vermitteln. Dabei geht es um die Beschreibung und Reflektion \u00fcber erprobte L\u00f6sungsans\u00e4tze. Insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung sind Entwurfsmuster sehr erfolgreich und weit verbreitet. Aufgrund der ganzheitlichen und gestaltungsorientierten Orientierung l\u00e4sst sich der Ansatz aber auch in vielen anderen Bereichen nutzen,&#8230;  <a href=\"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/forschung\/\" class=\"more-link\" title=\"Read Forschung\"><?php _e(\"Read more &raquo;\",\"wpbootstrap\"); ?><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-8","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76,"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions\/76"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/kohls\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}