


{"id":1772,"date":"2018-07-12T02:37:38","date_gmt":"2018-07-12T00:37:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/?p=1772"},"modified":"2019-07-12T02:46:16","modified_gmt":"2019-07-12T00:46:16","slug":"ws18_b06-chatbot-as-a-service-mittels-rasa-ai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/2018\/07\/12\/ws18_b06-chatbot-as-a-service-mittels-rasa-ai\/","title":{"rendered":"GP WS18_B06: ChatBot-as-a-Service mittels rasa.ai"},"content":{"rendered":"<h3>Problembeschreibung<\/h3>\n<p class=\"lead\">Machine Learning und Deep Learning haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Insbesondere im Bereich der nat\u00fcrlichen Sprachverarbeitung (Natural Language Processing, NLP) sind ChatBots konkrete Anwendungsbeispiele dieser Technologien. Sie bilden f\u00fcr den Menschen erlebbare Schnittstellen, um direkt mit \u201eder Maschine\u201c zu kommunizieren.<\/p>\n<p>In der Zurich Gruppe Deutschland wird derzeit schon an einem ChatBot f\u00fcr Schadenmeldungen geforscht. Dieser nutzt ML Methoden des NLP, um die Klassifizierung des Gesagten vorzunehmen und Entit\u00e4ten aus dem Text zu extrahieren. Der Nutzer wird dann abh\u00e4ngig von dem so gebildeten Kontext intelligent durch einen Entscheidungsbaum gef\u00fchrt. Zurzeit wird hierzu eine kommerzielle Software genutzt.<\/p>\n<p>Die Nutzung eines Entscheidungsbaums in Kombination mit einem Kontext erm\u00f6glicht die Entwicklung von komplexen und genau definierten State Machines. Und genau das ist die Herausforderung dabei: Kleine \u00c4nderung in der Abfragelogik ziehen z.T. umfassende \u00c4nderungen in der gesamten Entscheidungslogik mit sich. Die Skalierung eines solchen Vorhabens ist kaum m\u00f6glich, da es schwierig (unm\u00f6glich) ist, alle m\u00f6glichen Konversationen explizit zu modellieren.<\/p>\n<h3>Projektdefinition<\/h3>\n<p>Eine m\u00f6gliche L\u00f6sung dieses Problems besteht darin, ein probabilistisches Modell basierend auf historischen Konversationen zu entwickeln. Dies beruht auf der Idee, dass es einfach ist, innerhalb einer Konversation zu spezifizieren, ob eine Antwort richtig oder falsch ist. Ein solches Modell kann mit Hilfe von Supervised, Reinforcement oder Interactive Learning Methoden entwickelt werden.<\/p>\n<p>Die Projektarbeit gliedert sich in zwei Ziele:<\/p>\n<ol>\n<li>Eine Weiterentwicklung der aktuellen State Machine in ein probabilistisches Modell mit Hilfe des Open Source Stacks <strong>ai<\/strong>. Dazu z\u00e4hlen u.a. die \u00dcberf\u00fchrung der (aktuell in der kommerziellen Software erstellten) \u201eDialogflows\u201c nach Rasa.<\/li>\n<li>Die Entwicklung einer Zielarchitektur zur Einbindung des ChatBots in die bestehende Systemlandschaft einer gro\u00dfen Versicherung. Eingehende Chats sollen von verschiedenen Endpoints m\u00f6glich sein (z.B. FB, Webchat, Alexa, Telegram,\u2026). Die Einbindung erm\u00f6glicht eine Integration bestehender Backendsystem, wie z.B. Kundendatenbanken, ausgehend von einer lokal integrierten Cloud Server Architektur.Weiterhin soll die Zukunftsf\u00e4higkeit der Plattform sichergestellt werden um weitere Use Cases, wie z.B. die Klassifizierung von Emails oder transkribierter (oder text-to-speech) Telefonate mittels der Rasa NLP Engine zu realisieren.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Projektform<\/h3>\n<p>Der Projektpartner Zurich wird das Projekt sehr aktiv begleiten und bei der Einarbeitung in Konzepte und Technologien unterst\u00fctzen.<\/p>\n<ul>\n<li>Ein Zurich-Mitarbeiter mit Projektvorwissen wird dauerhaft im Team mit coden.<\/li>\n<li>Der Sponsor (Jeronim Morina, <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/jeronim-morina\/\">https:\/\/www.linkedin.com\/in\/jeronim-morina\/<\/a>) wird in der \u201ehei\u00dfen\u201c Projektphase ca. 1d \/ Woche f\u00fcr das Projekt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Projekt wird in agilen Sprints durchgef\u00fchrt. Die Scrum-Master-Rolle wird von einem TH-K\u00f6ln-Betreuer eingenommen, der Product Owner wird J. Morina sein.<\/p>\n<p>Aufgrund dieser schon sehr konkreten Planung und gewisser organisatorischer Bedingungen auf Seiten der Zurich sind f\u00fcr das Projekt zeitliche Rahmenbedingungen gesetzt, die leider nicht ver\u00e4nderlich sind.<\/p>\n<ul>\n<li>Das Projekt beginnt am Mo 3.9.<\/li>\n<li>In der Zeit von 3.9. bis 10.10. (6 Wochen) sind jede Woche die Tage <strong>Mo, Di und Mi als Vor-Ort-Arbeitstage <\/strong>zu reservieren.<\/li>\n<li>Danach wird es noch einen Produktifizierungs- und Finalisierungs-Sprint geben, der zeitlich noch nicht fixiert ist; es kann aber davon ausgegangen werden, dass das Projekt fr\u00fch endet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer diese Randbedingungen nicht einhalten kann, kann an dem Projekt leider nicht teilnehmen.<\/p>\n<h3>Learning Outcomes<\/h3>\n<ul>\n<li>Kenntnisse in Machine Learning, NLP und ChatBots<\/li>\n<li>Praktische Erfahrungen in Cutting Edge Software Development \/ Architecture<\/li>\n<li>Arbeiten im agilen Team<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Voraussetzungen<\/h3>\n<ul>\n<li>Python\n<ul>\n<li>Aus der Dokumentation von rasa.ai (https:\/\/core.rasa.com\/motivation.html):\n<ul>\n<li><em>Why python?<\/em> Because of its ecosystem of machine learning tools. Head over to <a href=\"https:\/\/core.rasa.com\/no_python.html#no-python\">But I don\u2019t code in python!<\/a> for details.<\/li>\n<li><em>Is this only for ML experts?<\/em> You can use Rasa if you don\u2019t know anything about machine learning, but if you do it\u2019s easy to experiment.<\/li>\n<li><em>How much training data do I need?<\/em> You can bootstrap from zero training data by using interactive learning. Try the tutorials!<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Kenntnisse moderner Softwaretechnologien wie z.B. Web-Services<\/li>\n<li>Bereitschaft, sich in Konzepte der AI und des NLP einzuarbeiten<\/li>\n<li>Bereitschaft, agil und teilweise im Blockformat zu arbeiten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Externe Projektpartner<\/h3>\n<p>Zurich Gruppe Deutschland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Problembeschreibung Machine Learning und Deep Learning haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. 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