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Dieses Thema kann als Praxisprojekt mit Option auf anschließende Bachelorarbeit bearbeitet werden, oder aber direkt als Bachelorarbeit. Praxisprojekte und/oder Bachelorarbeiten können auch im Verbund mit mehreren Studierenden bearbeitet werden. Ebenso kann das Thema mit mehreren Studierenden als Informatikprojekt bearbeitet werden.

Worum geht es?

Visuelle Programmiersprachen erlauben die Programmierung von Funktionalität durch visuelles „Zusammenstecken“ von Bausteinen per Drag&Drop. Diese Art der Programmierung gilt als intuitiv erlernbar und ist damit auch für weniger technologieaffine Personen nutzbar. Wikipedia listet allein mehr als 100 verschiedene visuelle Programmiersprachen.

Genau genommen könnte man auch BPMN den visuellen Sprachen zuordnen. BPMN wird klassischerweise von der Fachseite verwendet, um Geschäftsprozesse visuell zu spezifizieren. Die entstehenden Prozessdiagramm können ohne weitere Transformation von Prozess-Engines direkt ausgeführt werden.

Dies ist auch die Inspiration für diese Idee für ein Projekts / eine Abschlussarbeit: Wie wäre es, wenn die Fachseite (oder zumindest jemand, der kein ausgewiesener Microservice-Experte ist) die Geschäftslogik eines MS mittels visueller Programmierung definiert? Der „Boilerplate“-Anteil eines MS (z.B. REST-API, Load Balancer, Resilience, …) kann dann in Form eines Standard-Chassis zugeführt werden.

Inhalt

In dieser Arbeit soll zunächst recherchiert werden, welche der vielen visuellen Programmiersprachen sich für die beschriebene Verwendung in einem Microservice eignen (BPMN und Workflow-Engines sollten dabei mit berücksichtigt werden).  Dafür ist ein Anforderungskatalog zu erstellen und eine Technologie-Recherche durchzuführen. Eine „Shortlist“ sollte dann per Proof-of-Concept praktisch verprobt werden.

Als zweite Hauptaufgabe sollte ein Standard-Chassis für die anfallenden „Boilerplate“ Aufgaben eines MS definiert und analog wie oben verprobt werden.

Abschließend sollte eine Empfehlung ausgesprochen werden. Ein praktischer Anwendungsfall, in dem die gewählte Lösung anhand eines Beispiels (als Prototyp) in einem Produktivsystem umgesetzt wird, kann die Arbeit abrunden. Als Produktivsystem dient dabei die konsequent und kompromisslos als System von Microservices ausgelegte Lehr- und Lernplattform ArchiLab.

Bei Interesse

Sie haben allgemeine Rückfragen, konkretes Interesse oder sogar Änderungs-/Erweiterungsvorschläge? Bitte vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin mit mir (am einfachsten über https://bente.youcanbook.me/), und wir können die praktische Ausgestaltung des Themas diskutieren.