


{"id":182,"date":"2015-03-03T07:17:45","date_gmt":"2015-03-03T06:17:45","guid":{"rendered":"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/?p=182"},"modified":"2015-12-19T12:46:01","modified_gmt":"2015-12-19T11:46:01","slug":"lean-eam-toolset-3-eam-nach-mass","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/2015\/03\/03\/lean-eam-toolset-3-eam-nach-mass\/","title":{"rendered":"Lean EAM Toolset 3: EAM nach Ma\u00df"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Zur Bestimmung eines Ziel-Ausbaugrads f\u00fcr das Architekturmanagement kann der nachfolgend vorgestellte\u00a0Vorgehensansatz\u00a0verwendet werden.\u00a0Das Vorgehen orientiert sich einerseits an anerkannten Reifegradmodellen im Architekturmanagement wie dem Architecture Capability Maturity Model (ACMM), das im TOGAF 9.1 Standard empfohlen wird. Andererseits beruht es auf Erfahrungen aus Cassini-Beratungsprojekten in der \u00f6ffentlichen Verwaltung und in privatwirtschaftlichen IT-Organisationen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir\u00a0gehen davon aus, dass nicht jede Organisation die maximal m\u00f6gliche Ausbaustufe von Architekturmanagement ben\u00f6tigt. Vielmehr kann es aus pragmatischen Gr\u00fcnden (Bedarf, Durchsetzbarkeit, Kosteneffizienz) sinnvoll sein, eine weniger ambitionierte, daf\u00fcr aber rascher und effizienter erreichbare Stufe anzustreben.<\/p>\n<p>Es kann ebenso sinnvoll sein, einen bereits bestehenden EAM-Ansatz auf einen weniger ambitionierten Umfang zu reduzieren (&#8222;Right-Sizing&#8220;), wenn sich dieser als \u00fcber-ambitioniert erwiesen hat und die\u00a0operativ\u00a0Handelnden im Unternehmen nicht erreicht.<\/p>\n<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/03\/Lean-EAM-Radar.png\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-238 size-full\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/03\/Lean-EAM-Radar_kl.png\" alt=\"Lean EAM Radar_kl\" width=\"500\" height=\"320\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2015\/03\/Lean-EAM-Radar_kl.png 500w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2015\/03\/Lean-EAM-Radar_kl-300x192.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n<p>Dieser Ansatz betrachtet das Architekturmanagement nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit folgenden drei anderen Dimensionen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Marktfokus<\/strong>: Ist\u00a0ein Unternehmen f\u00fcr ein singul\u00e4res Produkt zust\u00e4ndig (Stufe 1), f\u00fcr mehrere verschiedene Produkte (Stufe 2), strebt es Marktdominanz an (Stufe 3), oder gar Expansion in neue M\u00e4rkte (Stufe 4)?<\/li>\n<li>Ausbau-\/Prozessreifegrad der <strong>Fachorganisation<\/strong>: Wird das Tagesgesch\u00e4ft strukturiert abgearbeitet (Stufe 1), gibt es dedizierte und benannte Gesch\u00e4ftsprozesse (Stufe 2), oder auch eine dazugeh\u00f6rige Prozessorganisation mit festen Rollen (Stufe 3), oder wird sogar strategisches GPM betrieben (Stufe 4)?<\/li>\n<li>Ausbau-\/Prozessreifegrad des <strong>IT-Service-Managements<\/strong>: analog zu den anderen Stufen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Betrachtung dieser drei anderen Dimension hilft insofern, als das diese in den allermeisten F\u00e4llen (lange) <em>vor<\/em> Etablierung eines Architekturmanagement feststehen.\u00a0Es wird also keine Aussage zu Ist- oder Sollausbaugrad der anderen Dimensionen, wie etwa IT Service Management, angestrebt. Die grunds\u00e4tzliche \u00dcberlegung dabei ist vielmehr, dass es f\u00fcr die meisten Organisationen sinnvoll ist, eine \u201eGleichverteilung\u201c der Ausbaustufen anzustreben.<\/p>\n<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/03\/Lean-EAM-Radar-mit-Eintrag.png\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-236 size-full\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/03\/Lean-EAM-Radar-mit-Eintrag_kl.png\" alt=\"Lean EAM Radar mit Eintrag_kl\" width=\"500\" height=\"317\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2015\/03\/Lean-EAM-Radar-mit-Eintrag_kl.png 500w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2015\/03\/Lean-EAM-Radar-mit-Eintrag_kl-300x190.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n<p>Die ideale Organisation weist somit in allen Dimensionen eine \u00e4hnliche Stufe auf. Ob dies Stufe 1, 2, 3 oder 4 ist, h\u00e4ngt von der jeweiligen Organisation ab.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Einordnung in die jeweilige Stufe liegen ein Assessment-Werkzeuge vor, die im Rahmen dieses Forschungsvorhabens validiert und weiter verfeinert werden.<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck:\u00a0<\/strong><a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/2015\/03\/03\/lean-eam-toolset-2-architektur-verschlankung\/\">Lean EAM Toolset 2: Architektur-Verschlankung<\/a><\/p>\n<p><strong>Weiterlesen<\/strong>:\u00a0<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/2015\/03\/03\/forschungsprojekte-im-rahmen-von-lean-eam\/\">Forschungsprojekte im Rahmen von Lean EAM<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Bestimmung eines Ziel-Ausbaugrads f\u00fcr das Architekturmanagement kann der nachfolgend vorgestellte\u00a0Vorgehensansatz\u00a0verwendet werden.\u00a0Das Vorgehen orientiert sich einerseits an anerkannten Reifegradmodellen im Architekturmanagement wie dem Architecture Capability Maturity Model (ACMM), das im TOGAF 9.1 Standard empfohlen wird. 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