


{"id":1056,"date":"2017-05-17T06:15:17","date_gmt":"2017-05-17T04:15:17","guid":{"rendered":"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/?p=1056"},"modified":"2018-10-04T18:14:39","modified_gmt":"2018-10-04T16:14:39","slug":"gp-b-iot-im-versicherungsumfeld-als-verbundprojekt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/2017\/05\/17\/gp-b-iot-im-versicherungsumfeld-als-verbundprojekt\/","title":{"rendered":"GP SS17_B05\/06 &#8222;IoT im Versicherungsumfeld&#8220; (als Verbundprojekt) &#8211; Projektbeschreibung und erste Ergebnisse"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Diese Guided Projects sind Teil des Lehr-\/Forschungsprojekts <a href=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/dripinsure-iot-basierte-praevention-von-wasserschaeden\/\">DripInsure<\/a>.<\/p>\n<h3>Rahmen dieses GP-Verbundprojekts<\/h3>\n<p>Dieses Verbundprojekts haben Professor Dr. Matthias B\u00f6hmer und ich in Zusammenarbeit angeboten. Beide Projekte konnten unabh\u00e4ngig voneinander absolviert werden. Allerdings empfahlen wir, beide Projekte gemeinsam zu belegen, weil sich dadurch die Einarbeitungszeit verringert und ein effektiveres Arbeiten erm\u00f6glicht wird.<\/p>\n<p>Die Projekte sind als aufeinanderfolgende Bl\u00f6cke konzipiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Projekt 1 (dieses Projekt): M\u00e4rz &#8211; Mai 2017<\/li>\n<li>Projekt 2 (Proof-of-Concept eines IoT-basierten pr\u00e4ventiven Versicherungsprozesses):<br \/>\nEnde Mai &#8211; August 2017<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Problembeschreibung<\/h3>\n<p>Im Internet der Dinge (IoT \u2013 Internet of Things) werden elektronische Kleinger\u00e4te in der Lage sein, \u00fcber Funknetzwerke miteinander zu kommunizieren und in gro\u00dfem Umfang Daten austauschen. Die Anwendungsfelder erstrecken sich \u00fcber viele Bereiche wie z.B. Smart Home, aber auch den landwirtschaftlichen und industriellen Bereich (z.B. Sensornetzwerke).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Versicherungswirtschaft beispielsweise erm\u00f6glichen Sensoren im h\u00e4uslichen Bereich, traditionelle Produkte wie etwa eine Hausratsversicherung kosten- und nutzeneffizienter anzubieten. So verursachen etwa <strong>Leitungswassersch\u00e4den<\/strong> bei Versicherungen hohe Kosten und stellen Betroffene vor gro\u00dfe Herausforderungen. Mit einer Sensorik, die an einen pr\u00e4ventiven Versicherungsprozess gekoppelt w\u00e4re, lie\u00dfen sich viele Sch\u00e4den schon im Ansatz erkennen, Sch\u00e4den minimieren und damit die Versicherung kosteng\u00fcnstiger anbieten.<\/p>\n<h3>Gegenstand des Verbundprojekts<\/h3>\n<p>Gegenstand des Verbundprojekts ist ein Proof-of-Concept (PoC) eines gekoppelten Sensor-Netzes im h\u00e4uslichen Bereich mit Fokus auf Erkennung von Leitungswassersch\u00e4den. Dieses Netz wird an einen pr\u00e4ventiven Prozess und passende Kernsysteme auf Seiten der Versicherung angeschlossen, um zeitnah schadensmindernde Ma\u00dfnahmen anzusto\u00dfen.<\/p>\n<p>Beide Projekte haben dabei jeweils eigene und voneinander unabh\u00e4ngige Ziele:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>IoT 1: Proof-of-Concept einer IoT-Sensorlandschaft<\/strong>\n<ul>\n<li>Entwicklung einer IoT-Sensorlandschaft (als Modell), die zur Illustration des Falls \u201eWasserschaden-Pr\u00e4vention\u201c dienen kann<\/li>\n<li>Evaluierung eines Toolings des Projektpartners ThingForward zur erleichterten Anbindung von IoT-Devices<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>IoT 2:\u00a0IoT-basierte pr\u00e4ventiven Versicherungsprozesses<\/strong>\n<ul>\n<li>Entwicklung eines pr\u00e4ventiven Gesch\u00e4ftsprozesses und Anbindung einer (vereinfachten, gemockten) Versicherungs-Kernsystemlandschaft<\/li>\n<li>Anbindung des Modells aus Projekt 1 an den Prozess, so dass ein IoT-Showcase f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte der Sachversicherungssparte des Projektpartners Gothaer Versicherungen entsteht<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Externe Projektpartner<\/h3>\n<p>ThingForward<\/p>\n<p>Gothaer Systems (IT-Dienstleister der Gothaer Versicherungsgruppe)<\/p>\n<h3>Erste Ergebnisse<\/h3>\n<p>Die Endberichte werden hier noch ver\u00f6ffentlicht, sobald sie vorliegen.\u00a0Hier als erster Eindruck ein Bild des Prototyps aus der Endpr\u00e4sentation von IoT 1:<\/p>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/05\/FullSizeRender.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1061 size-large\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/05\/FullSizeRender-1024x608.jpg\" alt=\"\" width=\"580\" height=\"344\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/05\/FullSizeRender-1024x608.jpg 1024w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/05\/FullSizeRender-300x178.jpg 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/05\/FullSizeRender-768x456.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a>\n<h3>IoT 1: Proof-of-Concept einer IoT-Sensorlandschaft<\/h3>\n<p>Aus dem Bereich der Internet- und Webentwicklung hat sich der REST-Architekturstil zum Aufbau verteilter Anwendungen etabliert. Die Ans\u00e4tze lassen sich auf den Bereich IoT ausweiten, allerdings stehen hier effiziente und platzsparende Implementierungen im Vordergrund.<\/p>\n<p>Das Start-up ThingForward hat mit Slyft (<a href=\"http:\/\/www.slyft.io)\">www.slyft.io)<\/a> ein Produkt und Open-Source-Projekt vorgestellt, welches erm\u00f6glicht, APIs f\u00fcr Embedded Devices einfach zu implementieren. Dieses Projekt soll in Zusammenarbeit mit ThingForward auf verschiedenen Device-Klassen zeigen, dass Slyft den Anforderungen des REST-Architekturstils anhand exemplarischer Anwendungsf\u00e4lle wie Device Discovery, Device Registry und API-Kommunikation gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>In Scrumteams von 4-5 Studierenden wird ein Proof-of-Concept-Projekt realisiert.<\/p>\n<ul>\n<li>Aufbau eines Netzwerks von miteinander kommunizierenden Embedded Devices<\/li>\n<li>Entwurf und Spezifikation geeigneter Schnittstellen und Datenstrukturen zur Device to Device Kommunikation<\/li>\n<li>Umsetzung von Anwendungsf\u00e4llen wie Discovery- und\/oder Registry Mechanismen, d.h. Erkennung von neu hinzukommenden Ger\u00e4ten zum Netzwerk<\/li>\n<li>Vernetzung und Kommunikation der Ger\u00e4te \u00fcber RESTful APIs<\/li>\n<li>Aufbau einer Device Registry<\/li>\n<li>Implementierung von \u201eSmart Pairing\u201c Mechanismen anhand Parameter in der Device Registry<\/li>\n<li>Nutzung von modellgetriebenen Ans\u00e4tzen zur Umsetzung der REST APIs<\/li>\n<li>Evaluierung des Slyft-Ansatzes f\u00fcr die gew\u00e4hlte Problemstellung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hardware zur Umsetzung prototypischer Ger\u00e4te wird gestellt.<\/p>\n<p>Die Umsetzung des Projekts sowie die Erstellung des Evaluationsberichts werden nach agiler Methodik erfolgen. Die agilen Teamprozesse werden durch die Betreuer methodisch begleitet. Die agilen Teams w\u00e4hlen jeweils einen Scrum Master und einen Product Owner.<\/p>\n<p>Das Projekt wird in Sprints gegliedert. Ein Vertreter von ThingForward (Andreas Schmidt) wird bei den Entwicklungs-Demos an jedem Sprint als Kunde zugegen sein. Bei Erreichung gr\u00f6\u00dferer Meilensteinen wird ebenfalls ein Vertreter des Gothaer Konzerns anwesend sein. Weiterhin wird ThingForward in einem Workshop-Block die modellgetriebenen Ans\u00e4tze und die Nutzung von Embedded Devices vorstellen.<\/p>\n<h4>Betreuung<\/h4>\n<p>Die Scrumteams erhalten jeweils einen festen Ansprechpartner aus dem Kreis der Projektbetreuer. Prof. B\u00f6hmer (federf\u00fchrend) und Prof. Bente verantworten das Projekt gemeinsam als Professoren.<\/p>\n<h4>Learning Outcomes<\/h4>\n<ul>\n<li>Kenntnisse der Grundlagen von IoT<\/li>\n<li>Erfahrung im Umgang mit und der Programmierung von Embedded Devices<\/li>\n<li>Anwendbarkeit von RESTful-Prinzipien auf vernetze Kleinger\u00e4te<\/li>\n<li>Aufbau von Architekturparadigmen im Bereich Internet der Dinge (IoT)<\/li>\n<li>Erfahrung mit agiler Entwicklungsmethodik in einem realistischen Softwareprojekt<\/li>\n<li>Expertise in Kommunikation und Dokumentation<\/li>\n<li>Teamwork- und Projektmanagement-Erfahrung<\/li>\n<\/ul>\n<h3>IoT 2:\u00a0IoT-basierter pr\u00e4ventiver Versicherungsprozesses<\/h3>\n<p>Aufbauend auf dem in Projekt 1 aufgebauten Modell wird in diesem Projekt eine Anbindung an einen pr\u00e4ventiven Prozess in der IT-Landschaft der Versicherung simuliert. Dieser Prozess kann dann Funktionalit\u00e4ten in der Art der nachfolgenden Liste realisieren:<\/p>\n<ul>\n<li>Schaden wird entdeckt, insbesondere bei schleichenden Sch\u00e4den (d.h. langsamer Wasseraustritt)<\/li>\n<li>Process Engine informiert automatisch den Kunden per E-Mail \/ SMS oder Whatsapp-Nachricht<\/li>\n<li>Aus einer zentralen Datenbank wird der richtige Dienstleister zum vorliegenden Schaden gesucht Dabei werden u.a. Kriterien wie Ort des Kunden, Art des Schadens und Verf\u00fcgbarkeit ausgewertet.<\/li>\n<li>Auf Grundlage der gespeicherten Kundendaten und des ausgew\u00e4hlten Dienstleisters wird der Dienstleister elektronisch beauftragt<\/li>\n<\/ul>\n<p>In Scrumteams von mehreren Studierenden wird ein Proof-of-Concept-Projekt realisiert.<\/p>\n<ul>\n<li>Vereinfachte Schnittstellen der gemockten Kernsystem-Umgebung erheben \/ entwickeln<\/li>\n<li>Mock-Umgebung implementieren<\/li>\n<li>Camunda Process Engine aufbauen und Prozessmodell implementieren<\/li>\n<li>Anbindung des Sensor-Modells<\/li>\n<li>System- und Integrationstest<\/li>\n<li>Abschlussbericht und -pr\u00e4sentation mit Ergebnissen und Erkenntnissen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Umsetzung des Projekts sowie die Erstellung des Evaluationsberichts werden nach agiler Methodik erfolgen. Die agilen Teamprozesse werden durch die Betreuer methodisch begleitet. Die agilen Teams w\u00e4hlen jeweils einen Scrum Master und einen Product Owner.<\/p>\n<p>Das Projekt wird in Sprints gegliedert. Ein Vertreter von Gothaer Systems (Dr. Eggert) wird bei den Entwicklungs-Demos an jedem Sprint als Kunde zugegen sein.<\/p>\n<h4>Learning Outcomes<\/h4>\n<ul>\n<li>Kenntnisse der Grundlagen von IoT<\/li>\n<li>Anbindung von IoT mittels RESTful-Prinzipien an eine Prozess-Engine<\/li>\n<li>Erfahrungen mit den Gesch\u00e4ftsvorg\u00e4ngen bei Versicherungen<\/li>\n<li>Prozessautomation an einem praktischen, einfachen Beispiel<\/li>\n<li>Erfahrung mit agiler Entwicklungsmethodik in einem realistischen Softwareprojekt<\/li>\n<li>Expertise in Kommunikation und Dokumentation<\/li>\n<li>Teamwork- und Projektmanagement-Erfahrung<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegenstand des Verbundprojekts ist ein Proof-of-Concept (PoC) eines gekoppelten Sensor-Netzes im h\u00e4uslichen Bereich mit Fokus auf Erkennung von Leitungswassersch\u00e4den. Dieses Verbundprojekts haben Professor Dr. Matthias B\u00f6hmer und ich in Zusammenarbeit angeboten. <\/p>\n<p>Im Internet der Dinge (IoT \u2013 Internet of Things) werden elektronische Kleinger\u00e4te in der Lage sein, \u00fcber Funknetzwerke miteinander zu kommunizieren und in gro\u00dfem Umfang Daten austauschen. F\u00fcr die Versicherungswirtschaft beispielsweise erm\u00f6glichen Sensoren im h\u00e4uslichen Bereich, traditionelle Produkte wie etwa eine Hausratsversicherung kosten- und nutzeneffizienter anzubieten. So verursachen etwa Leitungswassersch\u00e4den bei Versicherungen hohe Kosten und stellen Betroffene vor gro\u00dfe Herausforderungen. <\/p>\n","protected":false},"author":39,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[50737,50732],"tags":[9885,9941,27533,27532,21839,27534,27506],"class_list":["post-1056","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-dripinsure","category-eigene-gps","tag-architektur","tag-geschaeftsprozess","tag-industrie-4-0","tag-iot","tag-proof-of-concept","tag-prototyp","tag-versicherung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1056","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/users\/39"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1056"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1056\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1639,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1056\/revisions\/1639"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1056"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1056"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1056"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}