


{"id":906,"date":"2017-03-10T16:46:07","date_gmt":"2017-03-10T15:46:07","guid":{"rendered":"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/?page_id=906"},"modified":"2018-09-27T04:49:04","modified_gmt":"2018-09-27T02:49:04","slug":"coalbase","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/forschung-entwicklung\/coalbase\/","title":{"rendered":"coalbase"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\"><a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/coalbase.io\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1459 aligncenter\" src=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2018\/09\/coalbase-300x225.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2018\/09\/coalbase-300x225.png 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2018\/09\/coalbase-768x576.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2018\/09\/coalbase-1024x768.png 1024w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2018\/09\/coalbase.png 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Lehr- und Lernplattform f\u00fcr die gemeinschaftliche Erarbeitung von Software-Architektur in gro\u00dfen Gruppen<\/em><\/p>\n<h2>Problemstellung<\/h2>\n<h4>Pers\u00f6nliche Motivation<\/h4>\n<p class=\"FlietextTH\">Die meiste Zeit meines beruflichen Lebens habe ich als Software-Architekt verbracht, als Planer und Gestalter gro\u00dfer IT-Systeme oder -Landschaften. Der Software-Architekt entwirft die Blaupausen dieser Systeme. Software-Applikationen m\u00fcssen nach den Regeln der Technik umgesetzt sein und den W\u00fcnschen des Auftraggebers entsprechen. Der Architekt muss aber auch zuk\u00fcnftige Anforderungen antizipieren, um das IT-System nachhaltig gestalten zu k\u00f6nnen \u2013 nur so kann es leicht gewartet und erweitert werden.<\/p>\n<p class=\"FlietextTH\">Hierzu h\u00e4lt die Softwaretechnik einen gro\u00dfen und sehr komplexen Werkzeugkasten bereit \u2013 Modellierungssprachen wie UML, Design-Patterns und Architekturstile, Entwurfsmethoden, etc. Diese beherrscht ein erfahrener Architekt so fl\u00fcssig und intuitiv wie ein Konzertmusiker sein Instrument. Andernfalls k\u00f6nnte er sich nicht gen\u00fcgend auf seinen Entwurf konzentrieren.<\/p>\n<p class=\"FlietextTH\">Dar\u00fcber hinaus muss der Architekt aber auch noch an der Umsetzung seines Entwurfs mitwirken. Er muss also in der Lage sein, seinen hochkomplexen Entwurf so zu kommunizieren, dass sowohl Ausf\u00fchrende (Softwareentwickler, Betriebsexperten, etc.) wie auch nicht IT-affine Auftraggeber ihn verstehen. H\u00e4ufig verlaufen solche fachliche Diskussionen kontrovers. Kommunikationsverm\u00f6gen ist also neben analytischen F\u00e4higkeiten eine Schl\u00fcsselkompetenz.<\/p>\n<p class=\"FlietextTH\">Ich habe viele Jahre Teams von Softwarearchitekten geleitet und damit auch an der Ausbildung von Architekten mitgewirkt. Die Frage, was genau einen guten Software-Architekten ausmacht, und wie man die n\u00f6tigen F\u00e4higkeiten am besten vermittelt, besch\u00e4ftigt mich also schon lange.<\/p>\n<h4>Problemstellung in der Hochschullehre<\/h4>\n<p>In der Berufswirklichkeit wird man erst nach einigen Jahren praktischer Erfahrung als Software-Entwickler zum Architekten. In der Hochschullehre m\u00fcssen die Grundlagen der oben beschriebenen Kernf\u00e4higkeiten aber schon ab dem 3. Semester vermittelt werden, beispielsweise in der Veranstaltung Softwaretechnik.<\/p>\n<p>Die klassische Softwaretechnik tendiert dabei dazu, sich auf die Lehre des Werkzeugkastens (UML-Modellierung, Liste der Entwurfsmuster, \u2026) zu fokussieren. Dr\u00e4ngende Fragen der Studierenden nach dem Kontext der Anwendung \u2013 \u201eWie setze ich das alles ein? Was nutze ich wann? Womit fange ich an, wenn ich einen neuen Entwurf erstelle?\u201c \u2013 werden in den klassischen Lehrwerken oft nur unzureichend beantwortet. Stattdessen behandeln die Autoren die einzelnen Werkzeuge (wie etwa UML-Diagrammtypen) eins nach dem anderen in gro\u00dfer Detailtiefe.<\/p>\n<p class=\"FlietextTH\">Diese Art der Lehre bewegt sich haupts\u00e4chlich auf Stufe 2-3 (Understanding, Applying) der <em>Revised Bloom\u2019s Taxonomy<\/em> [1]. In der praktischen Anwendung im Projekt sind aber eher die Stufen 4-6 gefordert (Analysing, Evaluating, Creating). Wenn also ein in dieser Form ausgebildeter Student nach Ende des Studiums an die eigenverantwortliche Umsetzung geht, hat er vermutlich 80% der Details bereits vergessen. Bei dem Rest an verbliebenem Wissen fehlt ihm dann oft der Kontext der praktischen Anwendung. Dies f\u00fchrt in der Praxis h\u00e4ufig dazu, dass die Entwurfsphase ausgelassen oder das Softwaresystem mit Hilfe einer unvollkommenen Ad-hoc-Modellnotationen spezifiziert wird. Das Risiko von unvollst\u00e4ndigen und inkonsistenten Softwareentw\u00fcrfen steigt dadurch deutlich.<\/p>\n<h4>L\u00f6sungsansatz der Lehrinnovation \u201eArchiLab\u201c<\/h4>\n<p>Das oben genannte zentrale Problem der Softwarearchitektur-Ausbildung l\u00e4sst sich nach dem Ansatz von Middendorf\u00a0 und Pace [4] l\u00f6sen. In ihrem Artikel <em>Decoding the Disciplines<\/em> schlagen sie einen siebenstufigen Zyklus f\u00fcr die Vermittlung komplexen Expertenwissens vor (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb1.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-909 size-large\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb1-1024x649.png\" alt=\"Abbildung 1: Lernschritte nach Middendorf und Pace [4] und deren Abdeckung durch die vorgeschlagenen Lehrinnovationen\" width=\"580\" height=\"368\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb1-1024x649.png 1024w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb1-300x190.png 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb1-768x487.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb1.png 1055w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a>\n<p><em>Abbildung 1: Lernschritte nach Middendorf und Pace [4] und deren Abdeckung durch die vorgeschlagenen Lehrinnovationen<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Informatik-Bachelor-Veranstaltung <em>Softwaretechnik<\/em>, die vornehmlich Architekturwissen vermittelt, nutzt drei didaktische Kernelemente, um diesen Ansatz umzusetzen:<\/p>\n<ul>\n<li><em>Management von Learning Outcomes<\/em><em>:<\/em> modularer Aufbau und hierarchische Untergliederung der Veranstaltung in Form von (Teil-)F\u00e4higkeiten (siehe\u00a0(<em>Constructive Alignment<\/em> nach [2])<\/li>\n<li><em>Fallstudien-Bearbeitung<\/em>: Kollaborative, projektorientierte Erarbeitung von Softwarearchitekturen f\u00fcr eine Fallstudie, zur praktischen Erprobung der erlernten Kompetenzen<\/li>\n<li><em>Onlinetool zur Lernstandskontrolle<\/em>: Quiz, Selbsttests, Verwaltung von Pr\u00fcfungsfragen<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Veranstaltung <em>Softwaretechnik<\/em> werden diese Mittel schon jetzt erfolgreich eingesetzt, allerdings jeweils nur in einer stark vereinfachten, manuellen Form. Dadurch wird ihr Potenzial bei weitem nicht ausgesch\u00f6pft. Dar\u00fcber hinaus ist die Veranstaltung durch den hohen manuellen Aufwand sehr betreuungsintensiv.<\/p>\n<p>ArchiLab ist die Vision einer digitalen und vernetzten Plattform zur Lehr- und Lernunterst\u00fctzung gem\u00e4\u00df des Ansatzes von <em>Decoding the Disciplines<\/em>, fokussierend auf die drei genannten Kernfunktionalit\u00e4ten.\u00a0In den nachfolgenden Kapiteln werden die drei Teilmodule von ArchiLab sowie ihr jeweiliger Bezug zu den ersten sechs der \u201e<em>Decoding the Disciplines\u201c<\/em>-Stufen n\u00e4her erl\u00e4utert.<\/p>\n<h4>Geplantes Einsatzgebiet von ArchiLab<\/h4>\n<p>Zun\u00e4chst soll ArchiLab in der zweisemestrigen Veranstaltung <em>Softwaretechnik<\/em> eingesetzt werden, einer Pflichtveranstaltung im 3. und 4. Semester des Informatik-Bachelor-Studiums an der TH K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Eine Ausweitung von ArchiLab auf die Pflichtmodule <em>Mensch-Computer-Interaktion<\/em> und <em>Datenbanken<\/em> der Bachelor-Studieng\u00e4nge Informatik und Wirtschaftsinformatik (ebenfalls zweisemestrig im 3. und 4. Semester) liegt nahe, da die Praktika dieser Veranstaltungen schon jetzt miteinander koordiniert sind.<\/p>\n<p>Zuk\u00fcnftig wird innerhalb des Instituts f\u00fcr Informatik an der TH K\u00f6ln angestrebt, die Praktika dieser drei Pflichtmodule noch st\u00e4rker zu verzahnen. Einerseits senkt dies angesichts der hohen Studierendenzahlen den Betreuungsaufwand, zum anderen ergibt sich ein realistischerer Projekteindruck f\u00fcr die Studierenden, wenn Architektur des Gesamtsystems, Nutzerschnittstelle und Datenhaltung gleichzeitig und mit gemeinsamer Aufgabenstellung spezifiziert werden.<\/p>\n<p>In einem solchen Szenario k\u00f6nnen dann Learning Outcomes, Praktikums-Fallstudien und Online-Fragenpool dieser drei Informatik-Kernf\u00e4cher gemeinsam in ArchiLab verwaltet werden.<\/p>\n<h2>Management von Learning Outcomes<\/h2>\n<p>Gem\u00e4\u00df Middendorf und Pace beginnt der Lehr- und Lernprozess bei der Frage nach Lernhindernissen (<em>Bottlenecks<\/em>) f\u00fcr Studierende (Schritt (1) in Abbildung 1). Beim Erlernen von Softwarearchitektur-F\u00e4higkeiten kann das beispielsweise die Frage sein, mit welchen konkreten Schritten man beim Entwurf denn beginnt. Eine Unsicherheit an dieser Stelle wirkt typischerweise als Blockade.<\/p>\n<p>In den Schritten (2) und (3) werden Hemmnisse durch den Lehrenden mittels einer dekompositorischen Analyse der Kompetenzen aufgel\u00f6st: Wie macht der Experte das? Welche expliziten Schritte unternimmt er? Wie kann man diese weiter in Teilschritte zerlegen, damit auch ein Novize gef\u00fchrt diesen Weg gehen kann?<\/p>\n<p>Das Learning Outcome aus dem <em>Constructive Alignment<\/em> [2] ist das ideale Beschreibungswerkzeug f\u00fcr diese hierarchisch untergliederten Kompetenzen. Statt nur ein einziges, globales Learning Outcome zu schreiben, kann die Veranstaltung auch durch eine Menge von rekursiv verschachtelten Learning Outcomes definiert werden, welche die zu erwerbenden Kompetenzen sehr feingranular beschreiben.<\/p>\n<p>In der jetzigen Veranstaltung wurde dieser Ansatz in statischer Form (Excel) punktuell durchgespielt. Das Learning Outcome folgt dabei einer festen formalen Form:<\/p>\n<pre><em>Als &lt;Rolle&gt; <\/em>\r\n<em>kann ich &lt;F\u00e4higkeit&gt;, <\/em>\r\n<em>vorausgesetzt &lt;Vorbedingungen&gt;, <\/em>\r\n<em>     indem ich &lt;Teilf\u00e4higkeiten&gt; <\/em>\r\n<em>     und abschlie\u00dfend &lt;abschlie\u00dfende Teilf\u00e4higkeit&gt;, <\/em>\r\n<em>so dass &lt;Nutzen der F\u00e4higkeit&gt;<\/em>.<\/pre>\n<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb2.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-911 size-large\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb2-1024x591.png\" alt=\"Abbildung 2: Beispiel f\u00fcr eine (Teil-)F\u00e4higkeit im Architekturentwurfsprozess, in Form einer rekursiv aufgebauten und untergliederten Learning Outcomes\" width=\"580\" height=\"335\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb2-1024x591.png 1024w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb2-300x173.png 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb2-768x443.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a>\n<p><em>Abbildung 2: Beispiel f\u00fcr eine (Teil-)F\u00e4higkeit im Architekturentwurfsprozess, in Form einer rekursiv aufgebauten und untergliederten Learning Outcomes<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abbildung 2 zeigt als Beispiel eine typische Teilf\u00e4higkeit zu Anfang des Architekturentwurfs, die Bestimmung des sogenannten Architekturstils. Die Teilf\u00e4higkeiten (wie etwa <em>4) die funktionalen und nichtfunktionalen Randbedingungen bestimmen<\/em>) sind ihrerseits wieder (Sub-) Learning Outcomes, die dann in der gleichen Form spezifiziert werden.<\/p>\n<p>Auf diese Weise kann der Lehrende, den Schritten (2) und (3) von <em>Decoding the Disciplines <\/em>folgend, die Zielkompetenzen seiner Veranstaltung spezifizieren. Es entsteht auf diese Weise ein feingranulares, inhaltlich-didaktisches Ger\u00fcst.<\/p>\n<h4>Pilotanwendung im Fach Softwaretechnik 1<\/h4>\n<p>F\u00fcr das Fach ST1 wurde eine solche feingranulare, hierarchisch geschachtelte Spezifikation vorgenommen (<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/11\/Learning-Outcome-ST1-2016-03-22.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bente 2017a<\/a>). Die Spezifikation erfolgte zun\u00e4chst im MS-Word-Form, um einen Beispieldatensatz f\u00fcr die ArchiLab-Entwicklung zu schaffen. Sp\u00e4ter, wenn das ArchiLab-Datenmodell f\u00fcr LOs implemeniert ist, wird der Datensatz dann nach ArchiLab importiert.<\/p>\n<p>Es zeigt sich dabei, dass die Kompetenzen (die &#8222;kann ich &#8230; indem ich&#8220;-Bestandteile) in den Taxonomiestufen 3-5 angesiedelt sind, mit einem gro\u00dfen Schwerpunkt bei Stufe 4. Dies erkl\u00e4rt sich so:<\/p>\n<ul>\n<li>Die meisten einzu\u00fcbenden Kompetenzen haben einen analytischen Teil, und sind damit auf <strong>Stufe 4<\/strong> (Auswahl von passenden Gesch\u00e4ftsobjekten, Komponenten, Prozessschritten etc. gem\u00e4\u00df Priorit\u00e4ten, die durch Anforderungen und die Natur der Dom\u00e4ne gegeben sind).<\/li>\n<li>Die reine Modellierung ist dann eher bei <strong>Stufe 3<\/strong> anzusiedeln: Wenn etwa in fachlichen Datenmodell die zu modellierenden Gesch\u00e4ftsobjekte und deren Beziehungen durch Analyse (=&gt; Stufe 4) feststehen, dann entspricht die Umsetzung in ein UML-Klassendiagramm der klassischen Anwendung einer Methode, und damit eher\u00a0Stufe 3.<\/li>\n<li>Schlie\u00dflich gibt es auch einige Kompetenzen der <strong>Stufe 5<\/strong>, die eine Evaluierung des bisher existierenden Entwurfs mit Entscheidungen \u00fcber n\u00f6tige Weiterentwicklungen zum Inhalt haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde f\u00fcr das Fach ST1 eine Sammlung von Probeaufgaben (<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/11\/ST1-WS16-17-Sammlung-Klausur-Probeaufgaben-Bente-2017-03-22.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bente 2017b<\/a>) entwickelt, bei der jede (Teil-)Aufgabe einer oder mehreren Kompetenz(en) zugeordnet ist. (In der Datei erkennt man dies zun\u00e4chst noch nicht, weil diese Zuordnungen nur als MS-Word-Kommentare hinterlegt und damit vor den Studenten verborgen sind. Bei einem sp\u00e4teren Import nach ArchiLab k\u00f6nnen diese Referenzen aber ausgewertet werden.)<\/p>\n<h4>Geplante Umsetzung in ArchiLab<\/h4>\n<p>In ArchiLab ist geplant, einen Editor f\u00fcr diese rekursiv untergliederten Learning Outcomes zu implementieren. Neben einer flexibleren Erstellung gewinnt man so die M\u00f6glichkeit, Teilf\u00e4higkeiten mit praktischen \u00dcbungen (siehe Kapitel 3) sowie mit Pr\u00fcfungs- und Selbsttestfragen (Kapitel 4) zu verkn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Auf diese Weise kann die Frage (1) nach Lernhindernissen (<em>Bottlenecks<\/em>) gezielt beantwortet werden. \u00dcbungen und Pr\u00fcfungs- \/ Selbsttestfragen, die von Studierenden mit unterdurchschnittlichem Erfolg bearbeitet werden, weisen auf schlecht vermittelte Teilf\u00e4higkeiten hin. Deren Lehr- \/ Lernformat kann dann f\u00fcr die n\u00e4chsten Iteration der Veranstaltung \u00fcberarbeitet werden.<\/p>\n<p>Als Plattform f\u00fcr das Management von Learning Outcomes bietet sich das Konzept des semantischen Wikis [5] an. Diese verbindet die freie Eingabe von Inhalten mit der M\u00f6glichkeit, diese Inhalte durch ein dynamisch erweiterbares Datenmodell vorzustrukturieren. Zahllose Editor-Funktionalit\u00e4ten sind bereits vorhanden und m\u00fcssen nicht mehr implementiert, sondern nur durch das passende Datenmodell konfiguriert werden.\u00a0Ein Kandidat f\u00fcr die ArchiLab-Plattform ist das als Open Source ver\u00f6ffentlichte, webbasierte semantische Wiki SocioCortex [7] der TU M\u00fcnchen. Dessen Eignung wird vorab noch durch eine Technologieevaluierung \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_972\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Metamodell_Lernraum.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-972\" class=\"wp-image-972\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Metamodell_Lernraum-300x201.png\" alt=\"Datenmodell Lernraum \/ Learning Outcome\" width=\"500\" height=\"334\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Metamodell_Lernraum-300x201.png 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Metamodell_Lernraum-768x514.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Metamodell_Lernraum.png 821w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-972\" class=\"wp-caption-text\"><em>Abbildung 3: Datenmodell Lernraum \/ Learning Outcome<\/em><\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Alternativ zur Verwendung eines semantischen Wikis kann die Learning-Outcome-Verwaltung auch als eigenst\u00e4ndiges Modul implementiert werden. Abbildung 3 zeigt das zugeh\u00f6rige fachliche Datenmodell.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fallstudien-Bearbeitung<\/h2>\n<p>Die Stufen (3) \u2013 (5) des \u201e<em>Decoding the Disciplines\u201c<\/em>-Ansatzes (Abbildung 1) sehen vor, dass auf die explizite Definition der Arbeitsschritte (Stude 3) das praktische Ein\u00fcben dieser T\u00e4tigkeiten (4) folgt. Das hat wiederum eine Motivation (5) durch das Erleben eigenen K\u00f6nnens und der Relevanz des Gelernten zur Folge.<\/p>\n<p>Es ist also unerl\u00e4sslich, den Studierenden die Anwendung der erlernten Methoden und Werkzeuge im Rahmen ihres Studiums zu erm\u00f6glichen. Daher besteht die Veranstaltung Softwaretechnik neben der Vorlesung auch aus einem projektbasierten Praktikum. Hier wird ein Projektgegenstand \u2013 ein zu erstellendes fiktives Softwaresystem \u2013 mit m\u00f6glichst hohem Realit\u00e4tsbezug definiert. Dieses wird in Teilbereiche zerlegt und von den Studierenden in Gruppen bearbeitet. Das Ergebnis des Praktikums ist dann pro Gruppe ein Softwarearchitekturentwurf f\u00fcr das zugeordnete Teilsystem.<\/p>\n<p>Wie schon in Kapitel 1.1 ausgef\u00fchrt, beinhaltet der Architekturentwurf immer ein hohes Ma\u00df an Kommunikation. Dies gilt nicht nur f\u00fcr die Vermittlung des fertigen Entwurfs an die ausf\u00fchrenden Entwickler, sondern auch f\u00fcr die Entwurfsphase selbst. Gerade in sehr gro\u00dfen Softwaresystemen sind unz\u00e4hlige Abh\u00e4ngigkeiten und Schnittstellen zu modellieren, die jeweils mit den zust\u00e4ndigen Architekten oder Teams abgestimmt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-915 alignnone\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln3-300x168.jpg\" width=\"440\" height=\"247\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln3-300x168.jpg 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln3-768x431.jpg 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln3-1024x575.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 440px) 100vw, 440px\" \/><\/a>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-916 size-medium alignnone\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln1-266x300.jpg\" width=\"266\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln1-266x300.jpg 266w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln1-768x868.jpg 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln1-907x1024.jpg 907w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln1.jpg 1844w\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" \/><\/a> <a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-917 size-medium alignnone\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln2-168x300.jpg\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln2-168x300.jpg 168w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln2-768x1368.jpg 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Aushandeln2-575x1024.jpg 575w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a>\n<p><em>Abbildung 4: Moderierter Schnittstellen-Abstimmungstermin mehrerer Praktikumsgruppen in Rahmen des Softwaretechnik-Praktikums<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Gro\u00dfteil der Entwurfsarbeit im Praktikum besteht daher f\u00fcr die Studierenden darin, die relevanten Aspekte ihres jeweiligen Teilbereichs in Form von UML-Diagrammen zu modellieren. Hierbei ist ein wichtiges Kriterium, dass die Schnittstellen zwischen den einzelnen Subsystemen klar definiert und die Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr einzelne Gesch\u00e4ftsobjekte und -prozesse eindeutig gekl\u00e4rt werden. W\u00e4hrend die Modellierung <em>innerhalb<\/em> der Praktikumsgruppe stattfindet, finden Bewertung und Abstimmung der Schnittstellen im kommunikativen Austausch <em>zwischen<\/em> den Praktikumsgruppen statt \u2013 wie im realen Projekt im sp\u00e4teren Berufsleben.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung Softwaretechnik bildet dies unter anderem dadurch ab, dass zu ein bis zwei Praktikumsterminen im Semester sich alle Gruppen gemeinsam treffen (siehe Abbildung 4). S\u00e4mtliche potenziellen Schnittstellen zwischen Teilsystemen werden durch beschriftbare elektrostatische Wandfolien repr\u00e4sentiert, an denen die Studierenden ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis der jeweiligen Schnittstellenmodellierung erarbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dies simuliert im Praktikumskontext, dass ein Softwarearchitekt seine Modellierarbeit nicht nur allein am Rechner erledigen sollte. Die Architekturqualit\u00e4t ist deutlich h\u00f6her, wenn der erste Entwurf gemeinsam am Whiteboard erarbeitet wird. Dort k\u00f6nnen die Teammitglieder lebhaft und kontrovers diskutieren und neue Ideen rasch ausprobieren und wieder verwerfen.<\/p>\n<p>Um hier eine vollst\u00e4ndige Abstimmung unter den einzelnen Gruppen und eine Bewertung des erreichten Abstimmungsgrades zu erreichen, sind im aktuellen Veranstaltungsformat mehrere zus\u00e4tzliche Termine mit den Praktikumsgruppen notwendig. Die Abstimmungsqualit\u00e4t wird in einem aufw\u00e4ndigen Verfahren ermittelt, bei dem die Studierenden sich selbst einsch\u00e4tzen. Dem wird eine aus mehreren Einzelkriterien errechnete Einsch\u00e4tzung der Praktikumsbetreuer entgegengesetzt.<\/p>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-923 size-large\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung1-1024x367.png\" width=\"580\" height=\"208\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung1-1024x367.png 1024w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung1-300x107.png 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung1-768x275.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung1.png 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-924 size-large\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung2-1024x367.png\" width=\"580\" height=\"208\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung2-1024x367.png 1024w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung2-300x107.png 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung2-768x275.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/Bewertung2.png 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a>\n<p><em>Abbildung 5: Bewertung der Abstimmungsqualit\u00e4t der Schnittstellenspezifikationen zwischen den Praktikumsgruppen. <\/em><br \/>\n<em> <strong>Oben:<\/strong> Selbsteinsch\u00e4tzung der Studierenden (gemittelt aus den Einzeleinsch\u00e4tzungen der Mitglieder beider beteiligten Teams)<\/em><br \/>\n<em> <strong>Unten:<\/strong> Einsch\u00e4tzung durch Betreuer (gemittelt aus mehreren Einzelkriterien)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Abbildung 5\u00a0zeigt einen Ausschnitt der so ermittelten Bewertung (der Praktikumsgegenstand war ein Softwaresystem f\u00fcr eine Restaurantkette). Die Studierenden erhalten eine R\u00fcckmeldung, ob ihre Schnittstellenmodellierung und -abstimmung gen\u00fcgt, um die gew\u00fcnschten Gesch\u00e4ftsprozesse und deren Datenaustausch zwischen verschiedenen Modulen der Software abzubilden.<\/p>\n<h4>Geplante Umsetzung in ArchiLab<\/h4>\n<p>In der jetzigen Veranstaltung findet dieser Prozess komplett manuell statt, was aufgrund der stetig wachsenden Anzahl an Studierenden mehr und mehr eine organisatorische Herausforderung darstellt. Auch k\u00f6nnen nicht ann\u00e4hernd alle relevanten Abstimmungsaspekte betrachtet werden.<\/p>\n<p>In ArchiLab ist es geplant, dass die Fallstudie mit ihren Teilbereichen durch die Betreuer im System selbst definiert werden kann. Hier bietet sich als Plattform wieder das semantische Wiki an. Damit k\u00f6nnen alle Modelldaten, die eine Praktikumsgruppe f\u00fcr den Architekturentwurf eines Teilmoduls zu spezifizieren haben, als Attribute im Datenmodell konfiguriert werden. (Die eigentlichen Modelldiagramme sollen weiterhin in einem externen UML-Modellierungstool erstellt werden und nur als fertige Grafiken eingebunden werden. Die Erstellung eines kollaborativen UML-Editors w\u00e4re ein vielfach komplexeres Vorhaben mit einer ganz anderen Zielstellung als ArchiLab.)<\/p>\n<p>Die Praktikumsgruppen nutzen dann ArchiLab als webbasiertes Managementsystem f\u00fcr ihren Entwurf. Damit k\u00f6nnen dann sowohl Abstimmungsprozesse zwischen den Gruppen wie auch Bewertung der Entwurfs- und Abstimmungsqualit\u00e4t komplett innerhalb des Systems vorgenommen werden. Das gilt sowohl f\u00fcr Selbsteinsch\u00e4tzung wie auch f\u00fcr Bewertung durch Betreuer.<\/p>\n<p>Die kollaborative Erstellung von Architekturentw\u00fcrfen gro\u00dfer Systeme wird mit einem solchen System transparent gemacht, ohne zus\u00e4tzlichen \u201etechnischen\u201c Betreuungsaufwand wie das manuelle Erstellen von Einsch\u00e4tzungs-Umfragen n\u00f6tig zu machen. Die Betreuer k\u00f6nnen sich also ganz auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Studierenden konzentrieren.<\/p>\n<h4>Vernetzung mit dem Learning Outcome der Veranstaltung (siehe oben)<\/h4>\n<p>Da das Management von Learning Outcomes (Kapitel 2) und Praktikums-Fallstudien zwei Teilmodule von ArchiLab auf der gleichen Plattform eines semantischen Wiki sind, ist eine effektive Vernetzung dieser Module leicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Attribute des Entwurfs der Praktikumsgruppen lassen sich unmittelbar mit den F\u00e4higkeiten verlinken, die zu ihrer Entstehung ben\u00f6tigt werden. Nehmen wir die Teilf\u00e4higkeit \u201eFestlegung des Architekturstils\u201c aus Abbildung 2 auf Seite 4 als Beispiel: Hier g\u00e4be es dann Attribute \u201eArchitekturstil\u201c und \u201eBegr\u00fcndung des Stils\u201c, die von den Praktikumsgruppen mit Inhalt gef\u00fcllt werden. Die Eigen- und Betreuerbewertungen geben dann Aufschluss dar\u00fcber, wie gut die Teilf\u00e4higkeit \u201eFestlegung des Architekturstils\u201c bereits beherrscht wird, und erm\u00f6glicht ein gezieltes Erkennen von Lehr- und Lerndefiziten.<\/p>\n<h2>Onlinetool zur Lernstandskontrolle<\/h2>\n<p>Der \u201e<em>Decoding the Disciplines\u201c<\/em>-Ansatz enth\u00e4lt als Stufe (6) die Frage \u201eHow well are students mastering these learning tasks?\u201c. Feedback-Erhebungen unter Studierenden ergeben regelm\u00e4\u00dfig, dass sie die \u00dcberpr\u00fcfung des eigenen Kenntnisstandes als wichtig, aber auch schwierig empfinden. Eine effektive M\u00f6glichkeit zur Selbsteinsch\u00e4tzung des Lernstandes wirkt auch gleichzeitig als Motivator f\u00fcr Studierende (Stufe 5). Zus\u00e4tzlich helfen die aggregierten und ausgewerteten Ergebnisse nat\u00fcrlich auch den Lehrenden, Lernhindernisse zu erkennen (Stufe 1).<\/p>\n<p>In der jetzigen Form der Veranstaltung Softwaretechnik wird das Tool Pingo der Universit\u00e4t Paderborn [2] f\u00fcr interaktive Wiederholungsfragen eingesetzt. Zus\u00e4tzlich werden am Ende der Veranstaltung die Pingo-Fragen gesammelt, nochmals variiert sowie erg\u00e4nzt und dann in der letzten Vorlesung als Online-Quiz mit direkter Auswertung durchgespielt. Die drei bestplatzierten Studierenden erhalten einen symbolischen Preis.<\/p>\n<p class=\"FlietextTH\">Das Feedback zur Veranstaltung zeigt eine hohe Wertsch\u00e4tzung der Studierenden f\u00fcr die beiden Einsch\u00e4tzungsmittel. Leider bedeutet insbesondere das Online-Quiz einen relativ hohen manuellen Vorbereitungsaufwand, da parallel zur Quizerstellung auch eine automatisch durchlaufende Powerpoint-Pr\u00e4sentation mit den teilweise komplexen Fragestellungen (die nicht in dem einfachen Quiztool allein abzubilden sind) erstellt werden muss.<\/p>\n<p class=\"FlietextTH\">Dar\u00fcber hinaus ist es zurzeit kaum m\u00f6glich, den Grad der korrekten Beantwortung der Fragen systematisch nachzuhalten. Die Anteile der richtigen Antworten m\u00fcssten gesammelt und systematisch mit Bezug auf die jeweiligen Inhalte nachgehalten werden, was aus Zeitgr\u00fcnden unterbleibt.<\/p>\n<h4>Geplante Umsetzung in ArchiLab<\/h4>\n<p>Ein Online-Quiztool soll vor diesem Hintergrund fester Bestandteil von ArchiLab werden. Den Studierenden werden hier verschiedene Modi angeboten, von zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten Fragen bis hin zu Fragen bestimmter Themengebiete oder Schwierigkeitsgrade. Die Anpassbarkeit des Quiz sorgt daf\u00fcr, dass jeder Studierende sich individuell anhand seiner St\u00e4rken und Schw\u00e4chen gezielt auf die Pr\u00fcfung vorbereiten kann.<\/p>\n<p>Mit der Arbeit an dem Quiztool\u00a0wurde im Rahmen eines Informatikprojekts im WS16\/17 begonnen. Das Quiztool ist zwar nicht das zentrale Element von ArchiLab, hat aber den Vorteil, auch ohne tiefere Kenntnis des ArchiLab-Konzepts sofort verstanden zu werden. Mit \u00fcber 20 Studierenden wurden in drei Teams die folgenden Teilprojekte bis zu einem lauff\u00e4higen Prototypstadium getrieben:<\/p>\n<ul>\n<li>Quizclient (Abbildung 6)<\/li>\n<li>Quizeditor (Abbildung 7)<\/li>\n<li>Auswertungstool f\u00fcr Quizergebnisse (Abbildung 8)<\/li>\n<\/ul>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb5-Client.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-927\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb5-Client-165x300.png\" width=\"250\" height=\"456\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb5-Client-165x300.png 165w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb5-Client-768x1399.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb5-Client-562x1024.png 562w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb5-Client.png 978w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\n<p><em>Abbildung 6: ArchiLab-Quizclient, mobile Version\u00a0(aktueller Stand des Prototypen)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-928\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor1-300x161.png\" width=\"500\" height=\"269\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor1-300x161.png 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor1-768x412.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor1-1024x550.png 1024w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor1.png 1415w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-929\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor2-300x182.png\" width=\"500\" height=\"303\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor2-300x182.png 300w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor2-768x466.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor2-1024x621.png 1024w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb6-Editor2.png 1231w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a>\n<p><em>Abbildung 7: ArchiLab-Fragen- und Quizeditor\u00a0(aktueller Stand des Prototypen)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<a class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb7-Auswertung.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-930\" src=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb7-Auswertung-232x300.png\" width=\"400\" height=\"517\" srcset=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb7-Auswertung-232x300.png 232w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb7-Auswertung-768x992.png 768w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb7-Auswertung-793x1024.png 793w, http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/files\/2017\/03\/ArchiLab-Abb7-Auswertung.png 1519w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>\n<p><em>Abbildung 8: ArchiLab-Fragen- und Quizeditor (aktueller Stand des Prototypen)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Studierenden sollen die M\u00f6glichkeit erhalten, den Fragenkatalog des Quiztools selbstst\u00e4ndig zu erweitern. Die durch die Studenten vorgeschlagenen Fragen und Antworten werden durch die Betreuer der Veranstaltung \u00fcberpr\u00fcft werden und freigegeben. Dadurch wird die aktive Mitwirkung der Studierenden an der Veranstaltung Softwaretechnik gef\u00f6rdert und Elemente eines Flipped Classroom eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Teil des Quiztools ist damit ein kontinuierlich wachsender Pool von Quizfragen zu den Architekturentwurfsmethoden. Fragen k\u00f6nnen mittels Rollen-\/Rechtekonzept nur f\u00fcr Betreuer sichtbar gemacht werden. Das erlaubt es, auch Fragenpools f\u00fcr m\u00fcndliche und schriftliche Pr\u00fcfungen zu verwalten, die die Studierenden nat\u00fcrlich nicht vorher zu Gesicht bekommen sollen. Nach Verwendung in der Pr\u00fcfung gehen sie dann in den allgemein zug\u00e4nglichen Pool \u00fcber.<\/p>\n<h4>Vernetzung mit dem Learning Outcome der Veranstaltung (Kapitel 2)<\/h4>\n<p>Die Vernetzung der Quiz- \/ Pr\u00fcfungsfragen mit dem Learning Outcome liegt an der Stelle nahe. Fragen lassen sich direkt den Teilf\u00e4higkeiten eines Learning Outcome zuordnen (siehe auch Abbildung 2 auf Seite 4, unten rechts). Sofern die entsprechenden passende Auswertungssichten von der Software zur Verf\u00fcgung gestellt werden, wird es mit ArchiLab unmittelbar transparent, bei welchen Themengebieten die Studierenden noch Verst\u00e4ndnisprobleme haben.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Online-Quiztool ergibt \u2013 anders als beim Management von Learning Outcomes und der Fallstudienverwaltung \u2013 ein semantisches Wiki als Plattform keine Vorteile, da das Datenmodell hier eher einfach ist und sich selten \u00e4ndert. Eine klassische Webarchitektur ist an dieser Stelle der einfachere und bessere Weg. Dies bedeutet, dass die Integration mit dem Management der Learning Outcome etwas aufw\u00e4ndiger ist als bei der Fallstudienverwaltung. Im Arbeitsplan ist die Integration daher auch als explizites Teilprojekt vorgesehen.<\/p>\n<h2>Langfristige Planung f\u00fcr ArchiLab<\/h2>\n<h4>Verstetigung der Lehrinnovation<\/h4>\n<p>Das ArchiLab-Konzept ist auf eine Laufzeit von mehreren Jahren ausgelegt. Die grunds\u00e4tzliche Idee hierbei ist, die starke Projektorientierung der TH K\u00f6ln als Fachhochschule zu nutzen. Die Studierenden im Informatik-Bachelor und -Master m\u00fcssen verschiedene Pflichtpraktika absolvieren, in denen konkrete Programmierarbeiten zu absolvieren sind.<\/p>\n<p>Es ist vorgesehen, einen gro\u00dfen Teil der Spezifikation und Implementierung von ArchiLab als Studienleistung in studentischen Projektteams oder als Teil von Abschlussarbeiten durchzuf\u00fchren (siehe hierzu auch den Arbeitsplan). Dadurch ist sichergestellt, dass das Projekt durch das Team der Fachgruppe Systemgestaltung am Institut f\u00fcr Informatik der TH K\u00f6ln und durch meine eigene Person nachhaltig vorangetrieben wird.<\/p>\n<p>Eine Projektf\u00f6rderung ist allerdings n\u00f6tig f\u00fcr die Produktifizierung der Software \u2013 und damit auch erst f\u00fcr den praktischen Einsatz in der Lehre. Robustheit, Tests, Dokumentation und Wartung bleiben bei reinen Studentenprojekten erfahrungsgem\u00e4\u00df mangelhaft. Eine Betreuung durch fest angestellte Kr\u00e4fte ist n\u00f6tig, um ArchiLab auch tats\u00e4chlich effektiv im Lehralltag zu verankern.<\/p>\n<p>Bei diesem Lehreinsatz ist es auch hilfreich, dass ich als Lehrender die Randbedingungen der Lehre so gestalten kann, dass ein schl\u00fcssiges Gesamtkonzept entsteht. So wurden beispielsweise beim jetzt anstehenden Umzug der Fachgruppe Systemgestaltung in ein anderes Geb\u00e4ude der TH K\u00f6ln die Projektr\u00e4ume mit beschriftbaren und abwaschbaren W\u00e4nden ausgestattet wurden. Gemeinschaftliche Modellierungs-Workshops (wie in Abbildung 3 auf Seite 5) werden dadurch einfacher: Die Studierenden k\u00f6nnen einfach komplett alle W\u00e4nde mit Whiteboardstiften beschriften.<\/p>\n<h4>\u00dcbertragung auf andere F\u00e4cher und Disziplinen<\/h4>\n<p>Oben wurde schon dargestellt, welche Synergien innerhalb der Informatik-Studieng\u00e4nge der TH K\u00f6ln m\u00f6glich sind.\u00a0Dar\u00fcber hinaus ist \u2013 vorausgesetzt das Konzept wird erfolgreich umgesetzt und produktifiziert \u2013 ein Einsatz von ArchiLab auch in der Informatik-Ausbildung au\u00dferhalb der Hochschule sinnvoll. Es ist geplant, ArchiLab als Open Source zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Eine \u00dcbertragung auf andere komplexe Fachdisziplinen (z.B. Ingenieurswissenschaften) scheint ebenfalls grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Durch die Orientierung am <em>\u201eDecoding the Disciplines\u201c<\/em>-Ansatz tr\u00e4gt das Konzept keine inh\u00e4rent Informatik-spezifischen Z\u00fcge. Ein Einsatz von ArchiLab ist grunds\u00e4tzlich auch in der Lehre von komplexen Ingenieursprojekten sinnvoll und m\u00f6glich, wenn das Datenmodell entsprechend angepasst wird.<\/p>\n<h4>Erfolgs- und Risikobewertung in der Erprobung<\/h4>\n<p>Durch die Bindung an das Learning Outcome ist Feedback und Erfolgskontrolle ein wesentliches Element von ArchiLab, wie in den obigen Kapiteln dargestellt. Dar\u00fcber hinaus werden werden wir \u2013 wie auch schon jetzt \u2013 Evaluationsb\u00f6gen und andere Feedbackformen wie etwa den Teaching Analysis Poll (TAP) [5] zur\u00fcckgreifen, um Erfolg und Risiken des Einsatzes von ArchiLab in der Lehre zu bewerten.<\/p>\n<h2>Referenzen<\/h2>\n<ul>\n<li>Anderson, Lorin W. und Krathwohl, David R. (2001). A Taxonomy for Learning, Teaching and Assessing: a Revision of Bloom\u2019s Taxonomy. New York. Longman<\/li>\n<li>Bente, Stefan (2017a).\u00a0Learning Outcome der Veranstaltung Softwaretechnik 1, Stand 22.03.2017. Siehe\u00a0<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/11\/Learning-Outcome-ST1-2016-03-22.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/11\/Learning-Outcome-ST1-2016-03-22.pdf<\/a>.<\/li>\n<li>Bente, Stefan (2017b). Sammlung von Probe-Klausuraufgaben f\u00fcr das Fach Softwaretechnik 1, Stand 22.03.2017. Siehe\u00a0<a href=\"http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/11\/ST1-WS16-17-Sammlung-Klausur-Probeaufgaben-Bente-2017-03-22.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/lwibs01.gm.fh-koeln.de\/blogs\/bente\/files\/2015\/11\/ST1-WS16-17-Sammlung-Klausur-Probeaufgaben-Bente-2017-03-22.pdf<\/a><\/li>\n<li>Beutner, J. et al. (2013). PINGO in der Lehre &#8211; didaktische Handreichung zu Einsatzm\u00f6glichkeiten. <a href=\"https:\/\/groups.uni-paderborn.de\/winfo2\/pingo\/misc\/PINGO_Didaktische%20Handreichung%20Einsatzm%C3%B6glichkeiten_final.pdf\">https:\/\/groups.uni-paderborn.de\/winfo2\/pingo\/misc\/PINGO_Didaktische%20Handreichung%20Einsatzm%C3%B6glichkeiten_final.pdf<\/a>, abgerufen 18.07.2016<\/li>\n<li>Biggs, John und Tang, Catherine (2007): Teaching for quality learning at university. What the student does, Maidenhead: McGraw-Hill.<\/li>\n<li>Middendorf, Joan, und David Pace (2004). \u201cDecoding the Disciplines: A Model for Helping Students Learn Disciplinary Ways of Thinking.\u201d New Directions for Teaching and Learning 2004, no. 98 (2004): 1\u201312<\/li>\n<li>R\u00fcdel, Michael et al. (2016): Teaching Analysis Poll. <a href=\"https:\/\/www.th-koeln.de\/mam\/downloads\/deutsch\/hochschule\/profil\/lehre\/planung_und_durchf__hrung_tap.pdf\">https:\/\/www.th-koeln.de\/mam\/downloads\/deutsch\/hochschule\/profil\/lehre\/planung_und_durchf__hrung_tap.pdf<\/a>, abgerufen 12.07.2016<\/li>\n<li>Schaffert, S. et al. (2007). Semantic Wiki. In: Informatik Spektrum Bd.30, Nr.6 (Dezember 2007). ISSN 0170-6012, S. 434\u2013439.<\/li>\n<li>Sebis-Lehrstuhl an der TU M\u00fcnchen (2016). Social Information Modelling Platform for Collaborative, Evolutionary Data and Process Management (SocioCortex). <a href=\"http:\/\/www.sociocortex.com\">sociocortex.com<\/a>, abgerufen 16.07.2016<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Lehr- und Lernplattform f\u00fcr die gemeinschaftliche Erarbeitung von Software-Architektur in gro\u00dfen Gruppen Problemstellung Pers\u00f6nliche Motivation Die meiste Zeit meines beruflichen Lebens habe ich als Software-Architekt verbracht, als Planer und Gestalter gro\u00dfer IT-Systeme oder -Landschaften. Der Software-Architekt entwirft die Blaupausen dieser Systeme. Software-Applikationen m\u00fcssen nach den Regeln der Technik umgesetzt sein und den W\u00fcnschen&#8230;  <a href=\"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/forschung-entwicklung\/coalbase\/\" class=\"more-link\" title=\"Read coalbase\"><?php _e(\"Read more &raquo;\",\"wpbootstrap\"); ?><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":39,"featured_media":0,"parent":1470,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-906","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/906","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/users\/39"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=906"}],"version-history":[{"count":29,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/906\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1461,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/906\/revisions\/1461"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1470"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blogs.gm.fh-koeln.de\/bente\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=906"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}